Grundlegender Wandel der Globalisierung – sie verlangsamt sich – Wirtschaft wächst stärker als der Welthandel: Kaum haben sich die USA – und Europa halbwegs – von der Krise erholt, geraten die Schwellenländer in Schwierigkeiten.“

„Natürlich, mit der Finanzkrise brachen die reichen Volkswirtschaften ein. Und kaum hatten sich die USA – und Europa halbwegs – von der Krise erholt, gerieten die Schwellenländer in Schwierigkeiten. All das bremst.

Aber es muss mehr dahinterstecken, wenn eine mächtige Kraft wie die Globalisierung derart an Tempo verliert. Als einen Grund führen Weltbank und IWF politische Probleme an, den wachsenden Nationalismus oder Protektionismus. Seit Jahrzehnten bekommt die Welthandelsorganisation WTO kein globales Handelsabkommen hin. In vielen Ländern lehnen die Menschen weitere Öffnungen der Märkte ab, weil die bisherige Globalisierung ihre Hoffnungen nicht erfüllt hat.

IWF und Weltbank beobachten ein neues Muster im globalen Handel. In ihrer Studie weisen sie auf Verschiebungen vor allem bei den Ex- und Importen zwischen den Giganten USA und China hin. Die Wertschöpfungsketten bekommen eine andere Gestalt, weil auch in der Volksrepublik die Löhne und damit die Kosten steigen. Das Schwellenland stellt sein Geschäftsmodell um, weg von Investitionen und Massenproduktion hin zu höherwertiger Fertigung. Viele Teile, die die Chinesen lange aus dem Ausland beziehen mussten, stellen sie nun selber her.

Hinzu kommt eine zweite mächtige Kraft – die Digitalisierung, wie der Ökonom Straubhaar betont. „Die Globalisierung, wie wir sie früher gefeiert haben, mit Containern, Schiffen und Häfen, wird immer weniger relevant“, lautet seine Diagnose. Es mache auf Dauer keinen Sinn, Standardgüter zentral herzustellen und sie dann um die halbe Welt zu schiffen. „Künftig wird wieder mehr vor Ort produziert, näher am Kunden.“ Beispielhaft dafür steht der 3D-Drucker, mit dem sich in ganz anderer Dimension Waren überall auf der Welt fertigen lassen.“

http://www.fr-online.de/wirtschaft/weltwirtschaft-globalisierung-geraet-ins-stocken,1472780,33722216.html

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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