Wer näher als 300 Meter kommt, auf den wird geschossen! Türkei baut Mauern mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen auf Flüchtlinge an der syrisch-türkischen Grenze! Und die EU und Deutschland paktieren mit Erdogan! Erdogan will den Westen zwingen, die Souveranität Syriens zu verletzen und Teile Syriens der syrischen Kontrolle zu entziehen, v.a. wo Kurden sich befreien!

«Jeden Tag produzieren wir 138 Meter Mauer, auch an den Wochenenden», berichtet der Chef stolz. Auf der Mauer sollen Stacheldraht verlegt und Wärmebildkameras installiert werden. Ein Beamter der Regionalverwaltung erzählt von geplanten Selbstschussanlagen. Wer näher als 300 Meter an den Schutzwall herankomme, werde künftig in türkischer, englischer und arabischer Sprache gewarnt. Danach seien die Schussanlagen an der Reihe.Trotz eindringlichen Appellen von Uno, EU und Menschenrechtsorganisationen, Schutzsuchenden die Durchreise zu erlauben, hält Ankara an dieser Politik fest. Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, die Vertriebenen könnten auch auf der anderen Seite betreut werden. Erst wenn es «nötig» sei, würden die Schlagbäume wieder geöffnet. Auf alles, was die türkische Regierung als Belehrungen des Westens wahrnimmt, reagiert sie bestenfalls gereizt, häufig aber trotzig-ablehnend.

Sich illegal über die einst allzu durchlässige Grenze bringen zu lassen, wird von Tag zu Tag teurer – und bald nahezu unmöglich. Dafür sorgt ein türkischer Bauunternehmer in Kilis, der in Diensten des Verteidigungsministeriums drei Meter hohe Betonblöcke fertigt. Es sind die Bausteine für die Mauer, die strategisch wichtige Abschnitte der rund 900 Kilometer langen Grenze zu Syrien sichern soll. Wie lange der Betonwall schliesslich sein wird, ist unklar. Angekündigt wurde das Vorhaben nach dem Anschlag von Suruc vom Juli 2015 . Damals tötete ein Selbstmordattentäter, mutmasslich im Solde des Islamischen Staats, über dreissig kurdische Aktivisten. Nach Erkenntnissen der türkischen Staatsanwaltschaft war der Türke illegal nach Syrien gelangt.

http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/betonbloecke-und-selbstschussanlagen-1.18698192

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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