Fünf Länder sind für drei Viertel der Waffenexporte verantwortlich, unter ihnen Deutschland! USA allein verkaufen ein Drittel! Waffenhandel steigt immer weiter an! In einer Welt mit immer mehr Armut und immer mehr Krieg! Nirgends verdienen Vermögende und Banken so viel wie mit Waffen und in Kriegen! Der Militärisch-Industrielle Komplex hat politische Macht in Medien, in der Politik bis in die Ebene der Städte! Spannungen, Krieg sind für ihn gut für das Geschäft!

(Bild: Was Waffen anrichten, oder besser Menschen mit Waffen: Vater mit seinem beinamputierten Sohn in Afghanistan)

Die weltweiten Waffenexporte sind weiter im Steigen begriffen. In den Jahren 2011 bis 2015 sind um 14 Prozent mehr Waffen ausgeführt worden als in den Jahren 2006 bis 2010, wie ein am Montag veröffentlichter Bericht des Friedensforschungsinstitutes SIPRI zeigt. Die fünf größten Exporteure waren erneut die USA, Russland, China, Frankreich und Deutschland.

Diese fünf Länder waren in den vergangenen fünf Jahren für 74 Prozent aller Waffenexporte verantwortlich. Mit einem Anteil von 33 Prozent (Anstieg von 27 Prozentpunkten im Vergleich zu 2006 bis 2010) stehen die Vereinigten Staaten klar an der Spitze der Waffenexporteure, ein Großteil davon geht nach Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und die Türkei.

Auch die russischen Rüstungsexporte kletterten um 28 Prozent in die Höhe, wenngleich die Ausfuhren in den Jahren 2014 und 2015 deutlich niedriger waren als jene in den Jahren 2011 bis 2013. Hauptabnehmer waren Indien, China und Vietnam. Chinas eigene Waffenexporte stiegen ebenso an (88 Prozent). Weil das „Land der Mitte“ immer mehr eigene Waffen produziert, konnte in den vergangenen Jahren der Import entsprechend reduziert werden (um 25 Prozent) – in der aktuellen SIPRI-Studie ist China auf Platz drei der Waffenimporteure zurückgefallen. Auf Platz eins und zwei liegen Indien und Saudi-Arabien, knapp hinter China die VAE und Australien.

Vor allem in den Nahen Osten gehen die Waffen, an Regime, die Angriffskriege führen und aus denen islamistische Terroristen finanziert und bewaffnet werden

Die saudi-arabischen Waffenimporte stiegen in den vergangenen fünf Jahren um 275 Prozent und kamen vor allem aus den USA, Großbritannien oder Kanada. Trotz internationaler Kritik an einer von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition gegen schiitische Houthi-Rebellen im Jemen rechnet SIPRI damit, dass es auch künftig zu großen Waffenlieferungen für das sunnitisch dominierte Land kommen wird. Gleichbleibend hoch ist das Niveau der Waffenimporte in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um 88 Prozent gestiegen sind auch die Einfuhren im Irak.

Interessant ist ein beachtlicher Zuwachs von Rüstungsimporten in Vietnam um 699 Prozent – das Land machte damit einen Sprung von Platz 43 auf Rang acht der einführenden Staaten. 93 Prozent der Waffen lieferte Russland. Den rasanten Anstieg erklärt SIPRI mit dem Territorialkonflikt mit China bzw. Taiwan im Südchinesischen Meer. Auch in Mexiko stiegen die Waffenimporte deutlich an (um 331 Prozent). Das Friedensforschungsinstitut führt dies auf den Kampf der Regierung gegen Drogenkartelle zurück.

Während die Waffenexporte aus anderen Erdteilen zunehmen, exportierten europäische Staaten zwischen 2011 und 2015 weniger – in Frankreich fielen die Ausfuhren um knapp zehn Prozent, in Deutschland um 51 Prozent. Auch die Importe gingen in Europa um 41 Prozent zurück, was vor allem mit der prekären wirtschaftlichen Situation in Griechenland und Spanien zu erklären ist, so die SIPRI-Experten. Importe nach Griechenland und Polen gingen um 77 Prozent bzw. 65 Prozent zurück.

Österreich ist kein großer Waffenexporteur – dies scheine nach dem Produktionsstopp von Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH „Geschichte“ zu sein, ließen die Studienautoren auf APA-Anfrage wissen. In den vergangenen fünf Jahren lieferte Österreich laut SIPRI „größere konventionelle Waffen“ in 14 Länder, darunter Tschechien, Portugal und Kuwait (Pandur-Panzer); die USA, Jordanien und Libyen (Schiebel-Drohne Camcopter S-100) oder Ghana, Nigeria, Thailand und Venezuela (Leichtflugzeug DA42MPP).

http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2016/02/21/waffenexporte-weltweit-erneut-gestiegen.html#.Vsn541ThCM8

Bei seiner Abschiedsrede 1961 sprach der scheidende Präsident der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, von dem gefährlichen Einfluss des „Militärisch-Industriellen Komplexes“. Seiner Meinung nach hatte die Macht der Rüstungsindustrie durch die Weltkriege und den folgenden Kalten Krieg zu stark zugenommen. Er fürchtete, dass diese Gruppe in Zukunft durch ihre schiere Größe die amerikanische Politik bestimmen könnte.

Präsident Eisenhower über den militärisch industriellen …

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Autor: demokratischewerkstatt

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