Seit 20 Jahren tourt Black&White durch Deutschland: Beitragen zur Überwindung von Fremdenangst und -feindlichkeit und Werben für die Einsicht, dass die Menschheit nur durch solidarische Zusammenarbeit überleben kann!

Das Projekt ist aber auch ein Selbsthilfeprojekt der afrikanischen Mitglieder, sie erarbeiten sich mit den Auftritten den Lohn, mit dem sie ohne staatliche Unterstützung leben können: Dadurch erhalten sie das Aufenthaltsrecht als Künstler, so konnten die Mitglieder auch im Asylstatus, die abgeschoben worden wären, einen Aufenthalt bekommen.

Vor über 20 Jahren entschloss ich mich, meinen Job als Journalist in Gelnhausen aufzugeben, um gemeinsam mit Flüchtlingen Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken und auch unsere Gesellschaft zu gewinnen, sich für die Überwindung von Fluchtursachen einzusetzen.


Brandanschläge, auch schon zu Beginn der 90er Jahre auf Flüchtlingsheime

Ich fragte mich nach den Anschlägen in Rostock und Hoyerswerda und anderen Städten auf Flüchtlinge , warum Deutsche Menschen aus anderen Ländern so bedrohen und kam auf zwei Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken:

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Schon beim Auftaktkonzert bei den Projekttagen tanzen die Schüler mit, Tanzlehterin Eunice Lieberknecht ist von Beruf Französischlehrerin und unterrichtete in Ghana in der Oberstufe in Sunyani, der fünftgrößten Stadt des Landes
– Viele Menschen in Deutschland kennen persönlich keine Menschen aus anderen Ländern. Zudem lesen sie in Zeitungen meist nur über Fehlverhalten anderer Völker und von Ausländern. Über all das, was gut geht, wird kaum berichtet: Für die Medien sind schlechte Nachrichten gute Nachrichten, denn sie berichten darüber, wo etwas schief geht, um Abhilfe anzumahnen und seltener über das, was gut läuft und vielleicht gestärkt werden sollte.


Wir gehören weltweit alle Geschwister, weil wir alle von Afrikanern abstammen, ein Thema bei dem Powerpointvortrag

Wir können doch persönliche Begegnung organisieren, damit die Deutschen persönlich erfahren können, dass sie zu (den meisten) Menschen aus anderen Ländern das gleiche Vertrauen haben können wir zu (den meisten) Einheimischen.  Zudem können die Menschen erfahren, dass es Spaß machen kann, andere Kulturen kennen zu lernen und mit Menschen aus anderen Ländern etwas gemeinsam zu machen. Solche konkreten Erfahrungen können häufig mehr bewirken, als alle theoretischen Erklärungen.


Singworkshop: Die Schüler lernen afrikanische Lieder.

Aber die Erklärungen sind doch auch wichtig: Viele haben noch nicht verinnerlicht, dass alle Menschen weltweit verwandt sind und dass wir alle von Afrikanern abstammen. Vielen ist nicht bewusst, wir stark wir täglich von Afrika profitieren: Kakao, Kaffee, Tee, Erdöl, Handymetall Coltan…….so billig auch, weil die Menschen in Afrika für sehr wenig Geld arbeiten müssen. Viele wissen auch noch nicht, dass es in Afrika inzwischen auch Großstädte gibt und Handy und Internet, aber auch über das über die Familie organisierte soziale Sicherungssystem.
Wir vertiefen auch das Verständnis der Menschenrechtserklärung, die für uns alle weltweit geht und hervorhebt, das jeder von uns sich nur voll und frei entwickeln kann, wenn alle weltweit das können und alle in Frieden, mit Freiheit, sozialer Sicherheit und in Gerechtigkeit leben können.


Trommelnworkshop mit 80 Trommeln, alle Schüler machen in vier Gruppen mit.

An den Projekttagen können bis zu 300 Schüler teilnehmen, die in vier Gruppen alle in Workshops trommeln, tanzen, singen, und sich bei einem Powerpoint-Vortrag informieren können. Häufig treten die Schüler dann auch für die Eltern und die Öffentlichkeit gemeinsam mit der Gruppe Black&White bei einem Mitmachkonzert auf.


Ein Auftakt- und Abschlusskonzert bilden den Rahmen des Projekttages

Hier einige  Fernsehberichte über Auftritte der Gruppe mit Stimmen auch der Schüler:

Bericht über einen Schulprojekttag in Bergen auf Rügen:
http://www.ruegen-tv.de/mediathek/Black_and_White-1522.html

Bericht über einen Schulprojekttag in der Uckermark:
http://www.uckermark-tv.de/archiv/Black___White-4734.html

Bericht über einen Projekttag in Halberstadt in Sachsen-Anhalt:

Bericht von einer Schulhomepage:

Zeitungsberichte auf dem Blog: http://www.blackandwhiteinitiative.wordpress.com

Die Gruppe tritt auch in Kirchen auf, für Initiativen bei Veranstaltungen und auch bei öffentlichen Aktionen, hier eine Aktion in Hannover:

Hier organisierte Black&White angesichts der neuen Konfrontation zwischen der Nato und Russland ein Friedenskonzert in Wanfried mit dem Fanfarenzuges Wanfried und dem russischen Orchester Istra:

Das Projekt ist aber auch ein Selbsthilfeprojekt der afrikanischen Mitglieder, sie erarbeiten sich mit den Auftritten den Lohn, mit dem sie ohne staatliche Unterstützung leben können: Dadurch erhalten sie das Aufenthaltsrecht als Künstler, so konnten die Mitglieder auch im Asylstatus, die abgeschoben worden wären, einen Aufenthalt bekommen.

Wer der Gruppe buchen möchte: Email: b.u.w@gmx.net
Telefon: 05655924981/01719132149

Die Gruppe gehört zu dem gemeinnützigen Verein „Initiative Black&White“
Vereinssitz ist in der Mitte Deutschland, in Wanfried an der hessisch-thüringischen Grenze

von Wolfgang Lieberknecht, Koordinator der Initiative Black&White

 

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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