Was tun, um Fluchtursachen zu überwinden Nr. 1: Kriege beenden – Konflikte friedlich lösen! Bilden wir in den Wahlkreisen demokratische Werkstätten und lernen wir gemeinsam, was wir tun können und versuchen wir von dort auch die Bundespolitik zu beeinflussen und die Macht und das Denken des Militärisch-Industriellen Komplexes zu überwinden!

Was sind die Fluchtursachen? Nr. 1: Krieg und Gewalt

Flucht vor dem Krieg in Syrien

In all diesen Ländern herrschen Krieg und Gewalt ist ein Leben ohne Furcht und Not in den meisten Teilen nicht möglich!
Die meisten Menschen fliehen aktuell, weil in ihrer Heimat Krieg und Gewalt herrscht. Das Leben im eigenen Land ist zu gefährlich. Die Menschen können sich nie sicher fühlen, wenn sie auf die Straße gehen.Vielleicht fallen plötzlich Schüsse oder die Häuser und Straßen sind so kaputt, dass man nur schlecht zu einem anderen Ort kommt.

Deswegen ist es in solchen Kriegssituationen auch schwierig, für ausreichend Nahrung zu sorgen. Kinder können im Krieg auch nicht mehr zur Schule gehen, weil der Weg dorthin zu gefährlich ist oder alle Gebäude kaputt sind.

Manchmal werden Kinder und Jugendliche sogar von unterschiedlichen Gruppen gefangen und dann gezwungen, für sie zu kämpfen. Deshalb fliehen viele junge Menschen auch alleine und müssen ihre Familien zurücklassen.

Nur ein Beispiel, wie es Menschen und Kindern im Krieg ergehen kann:

syrkind

„In einem Feldspital in Kilis werden Verwundete aus Syrien behandelt. An der Grenze warten derweil viele Flüchtlinge, darunter Tausende Kinder, auf eine Möglichkeit, in die Türkei zu gelangen. Ahmed wurden beide Beine weggerissen, Amer hat noch ein Bein und einen Arm. Rim, acht Jahre alt, verlor bei einem Bombenangriff ihre Augen. Eine Gesichtshälfte des Mädchens ist eingedrückt, als fehlte ein Stück, die andere ist mit Brand- und Splitterverletzungen übersät.“

Kriege: Gemeinsame Zielsetzung der Menschheit – Hältst du sie für richtig?
Unsere Verfassung verlangt, dass wir uns einsetzen für die Würde des Menschen und deshalb für Frieden, denn im Krieg wird diese Würde angetastet. http://dejure.org/gesetze/GG/1.html
Die UN-Charta verlangt, den Krieg von der Welt zu verbannen und alle Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln zu lösen!
http://www.unric.org/de/charta
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte spricht weltweit jedem Menschen das Menschenrecht auf Frieden und auf Leben zu. Wir Bürger sollen darauf achten, dass die Mächtigen, dieses Ziel befolgen und eine Ordnung aufbauen, die allen Frieden sichert. http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
Eine wesentliche geistige Quelle für diese Verfassungen ist die Schrift von Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden: http://oxnzeam.de/wp-content/uploads/2015/11/kant-zum_ewigen_frieden.pdf
als Hörbuch: https://www.youtube.com/watch?v=1waciWJfB3g
Wenn Menschen also vor Krieg fliehen, müssen sie fliehen, weil die Menschheit, die Weltgemeinschaft versagt, Frieden in ihren Ländern zu stiften.

Wo gibt es Kriege?

 (Foto: UZ)

Weltweit waren laut dem UNHCR-Report Ende des Jahres 2014 fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter

  • 19,5 Millionen Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen mussten
  • 38,2 Millionen als Vertriebene innerhalb ihres eigenen Landes,
  • 1,8 Millionen Asylbewerber.

Vor allem Kriege und kriegerische Konflikte zwingen viele zur Flucht. In allen betroffenen Regionen der Welt steigen sowohl die Zahl der Flüchtlinge als auch der Binnenvertriebenen. In den letzten fünf Jahren sind mindestens 15 neue Konflikte ausgebrochen oder wieder aufgeflammt: Acht davon in Afrika, drei im Nahen Osten; einer in Europa (Ukraine) und drei in Asien. Aus der Ostukraine brachten sich 823 000 Menschen vor dem Krieg in Sicherheit – andere Zahlen sprechen von über zwei Millionen, die nach Russland kamen oder in den Westen der Ukraine flüchteten (2014 war übrigens Russland das Land, in dem am meisten Asylanträge gestellt wurden: über 274 000).
Die Liste der Länder, aus denen die meisten Menschen fliehen, führt mit über 6 Millionen Syrien an. Damit löst das Bürgerkriegsland, in dem sich auch der IS weiter ausbreitet, Afghanistan ab, das seit mehr als drei Jahrzehnten den Spitzenplatz belegte.
Rund 1,11 Millionen Menschen flohen vor Gewalt und Bedrohung aus Somalia. Damit kommen mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge, die ihr Land verlassen mussten, aus nur drei Staaten.
Kolumbien gehört weiterhin mit sechs Millionen Binnenvertriebenen zu jenen Ländern, in denen weltweit die meisten Menschen innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind.

 

Große Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg (mit Opferzahl)[Bearbeiten]

Todesopfer durch Kampfhandlungen seit 1950.

Diese Liste enthält die zivilen Toten durch Infektionskrankheiten, Hungersnöte, Kriegsverbrechen, Völkermord usw. sowie die inSchlachten getöteten Soldaten, also die gesamte Anzahl der Kriegsopfer.

Es sind weltweit mindestens 25 Millionen Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch Kriege gestorben. Im 20. Jahrhundert starben circa 100–185 Millionen Menschen durch Kriege.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

Weitere Quellen zu den aktuellen Kriegen:
http://www.regis-net.de/krieg/kriegliste-a.html

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ist als unabhängiger, gemeinnütziger und interdisziplinärer Verein am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg angesiedelt.Seit 1991 widmet sich das HIIK der Förderung und Verbreitung des Wissens um Entstehung, Verlauf und Beilegung inner- und zwischenstaatlicher politischer Konflikte. In dem jährlich erscheinenden Konfliktbarometer werden die jeweils aktuellen Forschungsergebnisse veröffentlicht. Zudem aktualisiert und pflegt das HIIK fortlaufend die Datenbank CONTRA.
Das seit 1992 erscheinende Konfliktbarometer ist unsere jährliche Analyse des globalen Konfliktgeschehens und die zentrale Publikation des HIIK. Gewaltlose und gewaltsame Krisen, Kriege, Staatsstreiche sowie Friedensverhandlungen stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. In der Zusammenfassung des Verlaufs der weltweiten Konflikte präsentiert das HIIK anschaulich die Entwicklungen im vergangenen Jahr.
Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK)
http://www.hiik.de/de/konfliktbarometer/pdf/ConflictBarometer_2014.pdf

Willkommen bei der AKUF

Die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) informiert Sie auf dieser Website umfassend über das weltweite Kriegsgeschehen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Unter Laufende Kriege finden Sie Übersichten und aktuelle Kurzanalysen zu den aktuellen Kriegen.
Das Kriege-Archiv enthält Analysen, Übersichten und Statistiken zu sämtlichen Kriegen seit 1945.
Unsere Publikationen enthalten weitere Arbeitsergebnisse und sind zum Teil online verfügbar.
Unter Projekte informieren wir Sie über laufende und abgeschlossene Forschungs- und Lehrprojekte.
Auf der Team-Seite erfahren Sie Arbeitsschwerpunkte und Kontakt-Adressen unserer Mitarbeiter/innen.
Kriegerische Auseinandersetzungen prägen auch fünfzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg weite Teile der Welt. Die gewaltsame Austragung sozialer Konflikte erweist sich als anhaltende Begleiterscheinung der gesellschaftlichen Entwicklung insbesondere in den Ländern der sog. Dritten Welt.

Die AKUF erfasst und typologisiert alle aktuellen Kriege und bewaffneten Konflikte, ermittelt und analysiert statistische Trends zum Kriegsgeschehen und trägt auf dieser Basis zur Theoriebildung über Kriegsursachen bei. Die Daten der AKUF, ihre Kriegsdefinition und ihre Kriegstypologie bilden heute im deutschen Sprachraum die meistverwendete empirische Grundlage einschlägiger Publikationen und werden auch von staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen und Organisationen, von Zeitschriften, elektronischen Medien und von Schulbuchverlagen als Hintergrund- und Basismaterial genutzt.
Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF)

AKUF-Einschätzung: Kriege 2015: Trotz Terroranschlägen kaum Veränderungen im Kriegsgeschehen Nach Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) wurden 2015 insgesamt 32 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr um einen erhöht: Ein Krieg wurde beendet, zwei bewaffnete Konflikte eskalierten neu. Die von organisierten Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffene Weltregion war 2015 der Vordere und Mittlere Orient mit 11 Kriegen und bewaffneten Konflikten. Es folgten Afrika und Asien mit 10 bzw. 9 kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika und in Europa war jeweils ein Krieg zu verzeichnen. Veränderungen im Kriegsgeschehen Zwei bewaffnete Konflikte eskalierten 2015 neu bzw. erneut. In der öffentlichen Wahrnehmung präsent ist die Eskalation der Gewalt in Burundi. Dort hatte der amtierende Präsident Nkurunziza sich für eine dritte Amtszeit wählen lassen. Damit einher gingen sporadische Zusammenstöße mit bewaffneten Oppositionellen. Im Bundesstaat Manipur im Nordosten Indiens erreichte die Gewalt nach zwei Jahren erneut das Niveau eines bewaffneten Konfliktes. Beendet wurde der Krieg zwischen Israel und Pälastina bzw. der im Gaza-Streifen regierenden Hamas. Die etwa sieben Wochen andauernden Kämpfe im Juli/August 2014 hatten über 2.000 Menschen das Leben gekostet. In der Türkei sind die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der kurdischen PKK vom bewaffneten Konflikt zum Krieg eskaliert. Vorangegangen war ein Selbstmordanschlag des sogenannten Islamischen Staates (IS) in Suruc mit 32 Todesopfern. Daraufhin töten PKKAnhänger zwei Polizisten, da sie türkische Sicherheitskräfte beschuldigten, den IS in der Vergangenheit unterstützt zu haben. Als Reaktion startete das türkische Militär massive Angriffe gegen Stellungen der PKK. Universität Hamburg · Tor zur Welt der Wissenschaft Allende-Platz 1 · D-20146 Hamburg · http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de Drei Auseinandersetzungen sind im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr als Kriege, sondern als bewaffnete Konflikte einzustufen. In allen drei Fällen (Indien (Assam), Zentralafrikanische Republik und Thailand) finden im Gegensatz zu den Vorjahren nur noch sporadische Kampfhandlungen statt. Auch eine Reihe anderer Konflikte weist Signale für eine Deeskalation auf. So wird der im Herbst geschlossene Waffenstillstand in der Ukraine stärker eingehalten als die vorangegangenen Versuche. Auch in Kolumbien wurden die Friedensgespräche fortgesetzt. Allerdings wurden Waffenstillstände hier im Laufe des Jahres auch gebrochen, sodass der Krieg auf das Jahr gesehen noch nicht als beendet betrachtet werden kann. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückte spätestens nach den Anschlägen von Paris am 13. November einmal mehr der Krieg gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) in Syrien und Irak. Die wohl bedeutendste Veränderung hinsichtlich der Luftangriffe gegen den IS ist bereits zuvor durch das Eingreifen Russlands erfolgt, das allerdings nicht ausschließlich gegen den IS vorgeht, sondern auch andere Gruppen angreift, die gegen die Truppen des syrischen Staatschefs Assad kämpfen.
http://www.wiso.uni-hamburg.de/fileadmin/sowi/akuf/Text_2010/AKUF_Pressemitteilung_2015.pdf

Vergessene Kriege
Über diesen Blog: Die Welt beobachtet den Schauplatz von Kampf und Tod, den sie sich im übrigen nur schwer vorstellen kann, denn das Bild des Krieges ist kaum zu vermitteln. Nicht mit der Feder, der Stimme, oder der Kamera. Der Krieg ist nur für jene eine Wirklichkeit, die in seinem blutigen, abstoßenden, schmutzigen Inneren sitzen. 


http://vergessene-kriege.blogspot.de/

Opferzahlen

AKTUELL: Artikel zu Opferzahlen sind getaggt und lassen sich hier abrufen.
Was können wir tun? Aufmerksam machen auf die, die unter Krieg leiden und so Menschen motivieren, sich für Frieden zu engagieren und so mehr Kapazität aufbauen für die Beendigung von Kriegen durch friedliche Lösungen:
Was können wir zum Frieden beitragen: Einige Anregungen: 

Vorlesung Einführung in die Friedens- und Konfliktforschung: https://www.uni-marburg.de/konfliktforschung/studium/studierendeninfos/Krieg_und_Frieden0809.pdf

Frieden In Colombo, Sri Lanka, diskutieren Studentinnen und Studenten über erfolgreiche Projekte der Friedensstiftung und über die Möglichkeiten, diese in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. In Sri Lanka flammt trotz eines Waffenstillstandes die Gewalt zwischen den Konfliktparteien immer wieder massiv auf.
Friedensinitiativen:

Friedensinitiativen in Deutschland

Friedensinitiativen nach Weltregionen

http://www.gwi-boell.de/de/2010/07/29/friedensinitiativen-nach-weltregionen

 

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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