Von unseren Medien verschwiegen: Die starke Anti-Atom-Bewegung in Japan nach dem Atom-Desaster in Fukushima. Vor 5 Jahren, am 11. März 2011, zeigte sich, dass die Menschheit die Lektion von Tschernobyl nicht gelernt hat, als es in Fukushima ebenfalls zum Super-GAU kam. Durch mehrere Kernschmelzen, Explosionen, Brände, Lecks und absichtliche Freisetzungen gelangten immense Mengen an radioaktiven Stoffen in die Umwelt.

Nie wieder Fukushima

Dokumentation über Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan in Anwesenheit des Regisseurs

In seinem Dokumentarfilm „Tell the Prime Minister“ („Sagen Sie es dem Premierminister“) greift der japanische Regisseur und Wissenschaftler Eiji Oguma ein bislang international bislang wenig beachtetes Thema auf: die japanische Anti-Atomkraft-Bewegung, die sich als Reaktion auf die Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima formierte. Am 4. Februar 2016, kurz bevor sich dieses Ereignis am 11. März zum fünften Mal jährt, wird der Film an der Freien Universität Berlin in Anwesenheit des Regisseurs erstmals in Europa gezeigt. Der Film enthält Aufnahmen von Demonstrationen in Tokio 2012 mit nach Angaben des Veranstalters mehr als 200.000 Teilnehmern, sowie Interviews mit acht Aktivisten Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt. Die Dokumentation wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Filmvorführung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Nach „Occupy Wall Street“ in New York und vor der „Regenschirm-Revolution“ in Hongkong protestierten im Sommer 2012 etwa 200.000 Menschen in Tokio gegen die Kernenergie-Politik der japanischen Regierung. Weil nationale Medien kaum darüber berichteten, erfuhr die Welt nur wenig über die Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan. Im Film „Tell the Prime Minister“ kommen nun Bürger zu Wort und berichten von ihren Erlebnissen nach der Atomkatastrophe von Fukushima.

Die Bewegung brachte Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Unter anderem sind der zum Unglückszeitpunkt amtierende Ministerpräsident, eine aus Fukushima evakuierte Frau, ein politischer Aktivist, ein Künstler, ein Verkäufer sowie ein Unternehmer im Film zu hören. Außerdem werden Reden und offizielle Treffen zwischen Aktivisten und dem japanischen Premierminister gezeigt. Die Aufnahmen stammen von japanischen und nichtjapanischen Bürgern, die das Filmmaterial online gestellt hatten.

Eiji Oguma ist Professor für historische Soziologie an der Faculty of Policy Management an der Keio University in Tokyo und ab Februar Gastwissenschaftler an der Graduate School of East Asien Studies der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind nationale Identität und Nationalismus, Kolonialpolitik, Demokratie und soziale Bewegungen im modernen Japan. „Tell the Prime Minister“ ist der erste Film von Eiji Oguma.

 

 

30 Jahre Leben mit Tschernobyl 5 Jahre Leben mit Fukushima Gesundheitliche Folgen der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima

 

http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/IPPNW_Report_T30_F5_Folgen_web.pdf

Fukushima Radiation: a Killer

http://www.counterpunch.org/2016/03/22/fukushima-radiation-a-killer/

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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