Terrorismus – Allein Sicherheitsmaßnahmen werden ihn nicht verhindern, nicht mal eindämmen! Wir brauchen gleichberechtigte, faire und solidarische Beziehungen zwischen der westlichen und arabischen Welt –die der Westen auch nach dem Ende seiner Kolonialisierung bisher verweigert! Die Welt muss gegen den Westen durchsetzen, das Selbstbestimmungsrecht der arabischen Völker anzuerkennen und mit seinen Gewaltpolitiken aufzuhören!

Terrorismus – Allein Sicherheitsmaßnahmen werden ihn nicht verhindern, nicht mal eindämmen! Wir brauchen gleichberechtigte, faire und solidarische Beziehungen zwischen der westlichen und arabischen Welt –die der Westen auch nach dem Ende seiner Kolonialisierung bisher verweigert! Erinnern wir uns an das Gebot der UN-Charta: Den Krieg verbannen von der Welt, alle Konflikte friedlich lösen! Das sollten wir als Leitlinie nehmen, Racheaktionen scheinen schnelle Lösungen zu bringen. Wir wir aber nach 9/11, nach den Angriffen auf Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia, u.a. gesehen haben, verschärfen sie die Probleme nur immer weiter! Bei ihnen werden viele Unschuldige getötet, die Zukunft der Länder zerstört, all das stärkt den Wunsch nach Rache gegenüber dem Westen und den Boden, auf dem Führer der Jihadisten rekrutieren können. 

Seit 9/11 erklären uns die westlichen Regierungen, der Terror könne nur mit Gewalt bekämpft werden. Sie – und vor allem die Nato-Führungsmacht USA – haben als Antwort Länder bombardiert, Staaten zerstört, Hunderttausende sind dabei uns Leben gekommen. Sie haben Menschen ohne Gerichtsverfahren inhaftiert oder töten sie auch jetzt noch auf Verdacht mit Drohnen und sie foltern. Das Ergebnis aber ist  nicht mehr Sicherheit für die Menschen in den westlichen Ländern, sondern eine immer mehr wachsende Bedrohung. Sollten wir da nicht einmal innehalten und nach neuen Wegen suchen, wenn die alten zu nichts oder sogar Schlimmerem geführt haben?
Unsre Politiker und Medien erzählen uns nie, was die „Terroristen“ wirklich wollen, nie, dass sie sich vor allem gegen die westlichen Außenpolitik gegenüber ihren Regionen wenden, gegen die Unterstützung des Feudalregimes in Saudi-Arabien, gegen die völlige Missachtung der Rechte des palästinensischen Volkes und den Raub dessen Landes, gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe auf islamische Staaten, gegen den Besitz ihrer Rohstoffe durch westliche Konzerne, gegen das Bashing gegen den Islam, gegen Bombardierungen von Zivilisten –die nicht weniger grausam für die Menschen sind, als Anschläge in Europa für die Menschen hier – gegen die Stationierung westlicher Soldaten in ihren Ländern.

Brauchen wir nicht eine neue Debatte über faire und solidarische Beziehungen zwischen Christen, Juden und Muslimen, zwischen den Ländern der westlichen Welt und der arabischen Welt auf gleicher Augenhöhe, bei der der Westen akzeptiert, dass er keine Vorrechte mehr hat? Brauchen wir nicht Programme der Zusammenarbeit, die sich tatsächlich auf die Verwirklichung der Menschenrechte richten, nicht nur der politischen, sondern auch der sozialen, wie auf das Menschenrecht auf Arbeit? Denn ein entscheidender Hintergrund für das Wachsen des Islamismus ist die verzweifelte Lage vieler junger Menschen in den arabischen Ländern und arabischer junger Männer in Europa.

Wenn wir da keine Antworten finden, können die Sicherheitsbehörden sich noch so anstrengen, dann wird es immer wieder Anschläge geben von Menschen, die nichts zu verlieren haben, die keine Chance auf ein Leben in Würde sehen; die Sicherheitsmaßnahmen werden dann nur zum Abbau von immer mehr demokratischen Rechten führen, ohne mehr Sicherheit zu bringen! So wie wir es seit 9/11 bereits erleben!

Wir brauchen den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften, zwischen der Zivilgesellschaft der westlichen und arabischen Welt, auch zwischen Flüchtlingen und Einheimischen, zwischen Wissenschaftlern und Schulen, auch zwischen Politikern, um vor dort ein Fundament für faire und solidarische Beziehungen zu schaffen. Und wir sollten den Arabern und Muslimen zuhören und sie ernst nehmen. Die britische Regierung rief vor Jahren die Muslime auf, sich gegen den Terror zu stellen. Die muslimischen Verbände erklärten: Wenn ihr eure Außenpolitik gegenüber den arabischen Ländern nicht ändert, dann ist es schwer für uns, die jungen Leute von Jihaismus abzuhalten. Und was erklärte die britische Regierung daraufhin: wir lassen uns von Terroristen nicht unsere Außenpolitik diktieren. Dabei widerspricht die britische Außenpolitik nicht nur den Programmen der Terroristen, sondern dem Völkerrecht, dem Recht auf Selbstbestimmung, der Humanität und den Menschenrechten. Und die Terroristen greifen auch zu den Waffen, weil sie keine Macht in der Welt bisher sehen, die Israel oder die USA oder Frankreich, die Nato, Deutschland und Großbritannien zwingt, das Selbstbestimmungsrecht der arabischen Völker zu respektieren und die Gewaltanwendung gegen sie zu stoppen. Auch für unsere eigene Sicherheit sollten wir das Völkerrecht durch internationalen Zusammenschluss auch gegenüber den westlichen Regierungen durchsetzen, sonst wird nicht nur die Zerstörung im Nahen Osten, sondern auch die Bedrohung in Europa immer weiter wachsen!

Demokratische Werkstatt Wanfried
Wolfgang Lieberknecht

 

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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