Jeden Tag 4100 Tote durch Tuberkulose – Angesichts der Tatsache, dass die meisten der betroffenen Menschen hätten gerettet werden können, seien diese Zahlen aber absolut nicht akzeptabel, so die WHO. In absoluten Zahlen waren Südostasien und die westpazifischen Regionen am stärksten betroffen (54 Prozent). Rund ein Viertel der Fälle gab es in Afrika. In Relation zur Bevölkerungsgröße waren dort aber die Raten an Erkrankungen und Toten am höchsten. Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung in Hannover: Die Bundesregierung muss zu ihrer internationalen Verantwortung stehen und deutlich mehr Mittel für die Stärkung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern bereitstellen.

 

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KRANKHEITEN

Jeden Tag 4100 Tote durch Tuberkulose

Die


galt schon als besiegt und sie ist eigentlich auch heilbar: Doch trotz Fortschritten bei Diagnose und Behandlung bleibt die Tuberkulose weltweit die tödlichste Infektion nach Aids. Die WHO warnt.

In Südafrika eine Impfung gegen Tuberkulose (Foto: Getty Images)

Neun Millionen Menschen seien im vergangenen Jahr an Tuberkulose (TB) erkrankt, und noch immer seien etwa 1,5 Millionen Menschen daran gestorben. Ungeachtet der medizinischen Erfolge im Kampf gegen die bakterielle Infektionskrankheit bedeute dies Tag für Tag den Tod von rund 4100 Männern, Frauen und Kindern, beklagte jetzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf.

DIE REDAKTION EMPFIEHLT

Neues Medikament gegen Tuberkulose schürt Hoffnung

Auf der AIDS-Konferenz in Melbourne wurden die Ergebnisse aus einer Medikamentenstudie vorgestellt. Ihre neue Wirkstoffkombination sei ein Fortschritt für Millionen HIV-positiver Tuberkulose-Patienten. (21.07.2014)

Gefahr durch multiresistente Bakterien

Mit Ratten gegen Tuberkulose

Tansania macht mobil gegen Tuberkulose

Die Zahl der Todesopfer gehe zwar kontinuierlich zurück. Angesichts der Tatsache, dass die meisten der betroffenen Menschen hätten gerettet werden können, seien diese Zahlen aber absolut nicht akzeptabel, so die WHO in ihrem „Tuberkulosebericht 2014“.

Die Dunkelziffer der Erkrankten könne um mehrere Millionen Fälle höher liegen, betonte der Direktor des Anti-Tuberkulose-Programms der WHO, Mario Raviglione. Viele Tuberkulose-Infektionen würden nicht diagnostiziert oder nicht erfasst. In absoluten Zahlen waren Südostasien und die westpazifischen Regionen am stärksten betroffen (54 Prozent). Rund ein Viertel der Fälle gab es in Afrika. In Relation zur Bevölkerungsgröße waren dort aber die Raten an Erkrankungen und Toten am höchsten.

Geld würde helfen

Raviglione erinnerte daran, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten die Diagnosemöglichkeiten und Behandlungen stark verbessert hätten. Seit dem Jahr 2000 hätten rund 37 Millionen Menschen vor einem Tuberkulose-Tod bewahrt werden können. Die Investitionen gegen die Lungenkrankheit reichten aber bei weitem nicht aus, unterstrich der WHO-Direktor. Um die Krankheit wirksam zu bekämpfen, brauche die Weltgemeinschaft jedes Jahr acht Milliarden US-Dollar, es fehlten aber rund zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung in Hannover, forderte mehr deutsches Geld gegen die Tuberkulose. Die Bundesregierung müsse zu ihrer internationalen Verantwortung stehen und deutlich mehr Mittel für die Stärkung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern bereitstellen.

Seit Jahrzehnten wird die Tuberkulose normalerweise mit einem Antibiotika-Mix über sechs Monate hinweg behandelt. Ohne Behandlung verläuft die Krankheit oft tödlich.

Die WHO warnt weiter vor der Ausbreitung einer Tuberkulose-Form, die gegen die herkömm

GESUNDHEIT

Eine Welt ohne Tuberkulose?

Mit einer neuen Strategie will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der Tuberkulosefälle weltweit erheblich reduzieren, in einigen Ländern sogar ausrotten. Ist das realistisch?

Röntgen-Bild einer Lunge (Foto: AP)

lichen Medikamente resistent ist (MDR-TB). Es fehle noch immer an wirksamen und bezahlbaren Medikamenten sowie Tests zur Früherkennung dieser Tuberkulose. Im vergangenen Jahr erkrankten laut WHO rund 480.000 Menschen an dieser Tuberkulose-Form.

SC/gmf (epd, dpa)

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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