Die westlichen Staaten, sie verhaften, töten, decken auf! Seit nunmehr über zehn Jahren! Aber entgegen ihrer Erfolgsmeldungen wächst die Bedrohung der Menschen in Europa massiv und wird nicht geringer! Sollten wir da nicht die Strategie überprüfen und vielleicht umdenken?

 

Laut den Schlagzeilen sind sie erfolgreich: Sie verhaften „Terroristen“, sie töten islamistische Führer, sie bombardieren islamistische Kämpfer und töten immer wieder Hunderte! Wird uns berichtet. Sie tun das seit nunmehr über zehn Jahren! Aber: Die Gefahr, Opfer eines terroristischen Anschlages in Europa zu werden, ist in dieser Zeit nicht geringer geworden, sondern sie ist massiv gewachsen!

Sollten wir nicht anfangen zu diskutieren, ob die Strategie, mit Gewalt vorzugehen, nicht genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie als Ziel behaupten? Wollen wir uns weiter einlullen lassen, bis wir selbst ein Opfer sind? 1945 haben die Staaten doch in der UN-Charta uns versprochen, die Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln zu lösen! Sollten wir darüber nicht endlich einmal nachdenken und fragen, was die Islamisten wirklich wollen? Ob da keine friedliche Lösung möglich ist, bevor sie durch die Gewalt des Westens immer noch stärker werden? Denn diese Gewalt tötet so viele Unbeteiligte und treibt deren Angehörige den Islamisten regelrecht zu! Über das, was die Islamisten wirklich wollen und ob es keine friedliche Lösungen gibt, darüber unterrichten uns die Medien nicht und die Politiker erzählen uns ihre Sicht. Aber stimmt die überhaupt? Wenn die Islamisten die Unterdrückung der Palästinenser anklagen, haben sie da nicht recht? Richtet sich so eine Anklage wirklich gegen unsere Freiheit? Wenn die Islamisten die Ausbeutung des Öls der arabischen Länder durch eine kleine Minderheit und die Ölkonzerne kritisieren, wenden sie sich dann wirklich gegen unsere Lebensweise? Wenn sie die Kolonialisierung der arabischen Welt durch europäische Staaten und den Neokolonialismus durch die USA kritisieren, sind das nicht sogar die Werte der UNO, die sie da vertreten? Wenn sie beklagen, dass arabische Regime, die Menschenrechte und Demokratie mit Füßen treten, wie Saudi-Arabien, vom Westen geschützt und bewaffnet werden, treten sie dann nicht sogar für Demokratie ein? Wenn sie beklagen, dass arabische Länder, wie der Irak, einfach angegriffen werden und in ihm Menschen getötet werden, verteidigen sie mit dieser Kritik nicht das Recht auf Frieden gegen westliche Staaten? Können wir uns da nicht mit ihnen einigen, muss man deshalb Krieg führen?
Wenn sie die Diskriminierung junger Muslime in Europa, ihre geringen Chancen auf Arbeit in Frankreich oder Belgien anprangern, treten sie damit nicht sogar für das Menschenrecht auf Gleichbehandlung und Arbeit ein? Haben wir den Mut, die Diskussion zu suchen für ein Ende der Gewalt, denn die Gewalt führt uns seit über zehn Jahren nur in immer größeres Chaos! Wollen unsere Eliten diese Diskussion nur tabuisieren, weil ihre Konzerne von der Ausbeutung der arabischen Welt profitieren, vor allem ihrer Öl- und Gasquellen, weil sie vom Waffenverkauf profitieren und davon, dass sie mit dem Islamismus den Abbau unserer Rechte und die Verschwendung unserer Steuern für Aufrüstung und Einnahmen des militärisch-industriellen Komplexes rechtfertigen können? Nützt ihnen die wachsende Spaltung zwischen Christen und Muslimen nicht, weil es die Einheit der Weltbevölkerung untergräbt im Ringen um Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte für alle und gegen die kleine Elite, die immer reicher wird und in der muslimische, christliche und jüdische Reiche sehr gut zusammenarbeiten, um ihre Herrschaft über Muslime, Christen und Juden weiter aufrechterhalten zu können?
Demokratischer Impuls, Wolfgang Lieberknecht, Demokratische Werkstatt Wanfried

Ein Beleg unserer  These, hier aus The Nation:   https://demokratischewerkstattwanfried.wordpress.com/2016/03/26/nicht-der-koran-motiviert-djhadisten-sondern-die-militaerinterventionen-des-westens-in-die-islamischen-laender-das-hat-der-der-us-amerikanisch-wissenschaftler-herausgefunden-der-fast-alle-selbstmor/

 

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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