„Investitionen aus Saudi-Arabien sichern in Deutschland Arbeitsplätze.“ Warum schweigt Deutschland über die Hinrichtungen und Auspeitschungen von Menschen, die für Demokratie eintreten, über die Massaker an Zivilisten im Jemen, Die Finanzierung von Jihadisten, die weltweit Verbreitung eines totalitären Islam durch Saudi-Arabien? Bedeutende Teile des Kapitals in Deutschland sind in der Hand von arabischen Feudalregimen; es gibt eine Kumpanei der deutschen, der westlichen und der arabischen Eliten, der fallen die Menschenrechte zum Opfer! Nicht nur in der arabischen Welt, sondern inzwischen auch unsere in Europa, wenn wir von Anschlägen bedroht werden von Tätern, die ihre Ideologie aus Saudi-Arabien bekommen haben! Das eigentliche Problem ist der Vertrag zwischen den USA und Saudi- Arabien von 1945. Er ist den meisten unbekannt. Dort steht, dass die USA Zugang zu den Ölquellen haben, im Gegenzug garantieren sie der Herrscherfamilie den Schutz gegen Opposition. Und heute regiert Kapital und nicht die demokratisch organisierte Bürgerschaft, wie es eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg in der Menschenrechtserklärung beschlossen worden ist. Es wird höchste Zeit das zu ändern und die internationale und soziale Ordnung aufzubauen, die den Menschenrechten Vorrang vor den Kapitalinteressen sichert!

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http://www.welt.de/wirtschaft/article3429315/So-faedelte-Zetsche-den-Deal-mit-den-Scheichs-ein.html

 

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg (INGBW) hat ihre Kontakte in den arabischen Raum weiter ausgebaut.

 

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„Kürzlich präsentierte seine Sozietät Wülfing Zeuner Rechel (WZR) ein neues Projekt, die German Middle East Lawyers Association (GerMela) mit Kanzleien aus neun Ländern am Persischen Golf sowie aus Jordanien und dem Libanon. „Wir wollen wir mit GerMela Kapitalgebern und Unternehmen aus der Region Wege für Investitionen in Deutschland ebnen“, sagt Wülfing in seinem Büro in Hoheluft. „Umgekehrt möchten wir von Hamburg aus mittelständische Unternehmen aus Deutschland im Mittleren Osten unterstützen.“
http://www.abendblatt.de/hamburg/article113289245/Scheichs-wollen-in-Hamburg-investieren.html

Und die westlichen Staaten, die für die Sicherheit ihrer Ölversorgung die Stabilität der Golf-Feudalregime seit dem Zweiten Weltkrieg garantieren, stehen auch unter Druck, denn Kapital und nicht Menschenrechte haben die Macht, weil unser globale politische Ordnung nach 1945 nicht so aufgebaut wurde, wie in der Menschenrechtserklärung beschlossen und die Feudalregime, können auch außerhalb der westlichen Welt investieren.

20 MILLIARDEN DOLLAR
Katar steigt groß in Asien ein
Katar will in Zukunft verstärkt in Asien investieren. Das bisher vor allem in Europa als Einkäufer aktive Emirat will bis zu 20 Milliarden Dollar in die Region pumpen, wie in Peking bekanntgegeben wurde.“

Kuwait, Emirate und Quatar – die größten Investoren
Bereits im Jahre 1974 hatte die Familie Quandt einen Anteil von 14 Prozent an Daimler an Kuwait verkauft. Der Staat Quatar sorgt auch heute noch als Investor mit einer Beteiligung an der Deutschen Bank immer wieder für Gesprächsstoff.  Der katarische Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani ist nach mit zwei Milliarden Euro bei dem Geldhaus 2014 mittlerweile zum größten Anteilseigner geworden mit einem Aktienbesitz von rund sechs Prozent.

Staatsfonds aus der arabischen Welt zählen heute zu den wichtigsten internationalen Investoren. Der Fonds aus Abu Dhabi soll über ein Anlagevermögen von nahezu 800 Milliarden Dollar verfügen. Saudi-Arabien lässt Anlagen im Westen über geschätzt rund 740 Milliarden Dollar von seiner Notenbank, der Saudi Arabian Monetary Authority (Sama), verwalten. Katar besitzt in Deutschland 15,6 Prozent Anteile bei VW.

Daneben hält der Golfstaat zehn Prozent der Aktien des Bauriesen Hochtief, dessen Hauptaktionär mit 50,35 Prozent das spanische Unternehmen ACS ist. Eon holte 2008 beim milliardenschweren Windenergie-Projekt “London Array” den arabischen Investor Masdar aus dem Emirat Abu Dhabi an Bord. Der übernahm 20 Prozent an dem Großprojekt und Eon gab dafür einen Teil seiner Projektanteile ab und hält noch 30 Prozent.

Im Jahre 2011 erhöhte die Fluggesellschaft Etihad aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi ihre Beteiligung an Air Berlin von rund drei auf 29,21 Prozent. Deutschlands zweitgrößter Fluglinie flossen dadurch gut 73 Millionen Euro frisches Eigenkapital zu. “Die strategische Partnerschaft mit Etihad eröffnet einzigartige Möglichkeiten für die Zukunft unseres Unternehmens”, so der damalige Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn.

Viele DAX-Unternehmen betroffen
Im Dezember vergangenen Jahres traf sich der Chef der saudi-arabischen Investitionsbehörde, Abdullah Al Dabbagh, mit mehreren Vorstandssprechern von Dax-30-Unternehmen. Neben Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche führte Al Dabbagh auch Gespräche mit dem Chef der Deutschen Bahn. Bei den Gesprächen ging es auch um eine mögliche Beteiligung saudi-arabischer Investoren an deutschen Konzernen.

Für Experten ist es nicht erstaunlich, dass das Interesse der Scheichs zuletzt so deutlich zugenommen hat. Dies habe nicht zuletzt mit der Wirtschaftskrise zu tun: “Von den Unternehmenswerten her ist der Zeitpunkt für eine Beteiligung an deutschen Unternehmen derzeit so günstig wie lange nicht mehr”, sagt Jens Aßmann vom Geschäftsbereich International der Handelskammer Hamburg dem Abendblatt. Außerdem gelte: “Die Not bei manchen deutschen Konzernen nimmt zu und damit wächst die Bereitschaft, sich gegenüber ausländischen Investoren zu öffnen.” Aßmann hält es für “gut möglich, dass eine Nachricht wie die vom geplanten Einstieg des Emirats Katar zum Beispiel bei Porsche vor Jahren noch ganz anders aufgenommen worden wäre.”

Arabische Investitionen überall
Doch auch in anderen Ländern sind die Golfaraber aktiv. An der Themse gehören ihnen das Nobelkaufhaus Harrods, 20% an der Flughafengesellschaft Heathrow Airport Holdings und eine Beteiligung von 15,4% am Börsenbetreiber London Stock Exchange. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gehören auch 25% der britischen Supermarktkette Sainsbury und 5% der Bank Barclays unterdessen dem Staat Katar. In Frankreich waren Investoren aus dem kleinen Golfemirat 2012 durch den Kauf einer 13%-Beteiligung am Medienunternehmen Lagardère aufgefallen. Zudem sind sie beim Erdölriesen Total (2%) und beim Luxusgüterkonzern LVMH (1%) engagiert. In Spanien besitzen die Katarer 8,1% am Versorgungsunternehmen Iberdrola. Auch die Banque Internationale à Luxembourg (BIL) ist zu 90% in katarischem Besitz. In der Schweiz waren die arabischen Investoren mit 12% an Xstrata und damit auch an der Megafusion mit Glencore beteiligt. An der Credit Suisse halten sie seit der Finanzkrise rund 5% direkt sowie rund 17% in Optionen. Auch das Luxushotel «Schweizerhof» in Bern ist seit 2011 in katarischer Hand.

Die Saudi Basic Industries Corporation (SABIC) ist eines der größten Chemieunternehmen der Welt, im Begriff, acht Industrieparks zu errichten. SABICs Geschäftsführer im Bereich Business Strategy Performance Plastics, Turki al-Hamdan, kündigte dies auf der MEPEC 2013 in Bahrain an. SABICs Industrieparks werden sich unter anderem auf die Herstellung von technischen Kunststoffen, Gummi, Lacken und Farben, Polyurethane, chemischen Zusatzstoffen, Kohlenstofffasern sowie Kosmetikartikeln und Reinigungsmitteln spezialisieren. Angeblich geht es den Arabern um die Sicherung der Arbeitsplätze. Dazu die Botschaft von Saudi Arabien: „Investitionen aus Saudi-Arabien sichern in Deutschland Arbeitsplätze.“

CIA-Mitarbeiter Baer: Paris und Brüssel waren nur der Anfang! Europa wird zur permanenten Zielscheibe des Terrors. Gründe des Terrors liegen in dem völligen Fehlschlag des „Krieges gegen den Terror“. Sie liegen in dem antiarabischen Rassismus der Franzosen, der Diskriminierung der Einwanderer, die kaum Perspektiven haben. Mit jedem Anschlag werden Muslime noch mehr ausgegrenzt und sich noch mehr diskriminiert fühlen. Ein Teufelskreis. Der Aufstieg der Rechtsextremen wird sich dadurch verstärken. Europa könnte Demokratie und Liberalität verlieren. Ebenso wird sich die Lage weiter verschärfen, wenn Trump oder Cruz in den USA Präsident würden. Die Hintergründe des Terrors basieren auf der verhängnisvollen Beziehung zwischen Saudi-Arabien und dem Westen. In den vergangenen Jahrzehnten hatte der Westen die Vorteile einer ununterbrochenen Erdölversorgung zum Discountpreis genossen und somit die wahabitische Missionierung der islamischen Welt, der Auslegung des Islams wie er in Saudi-Arabien praktiziert wird, mit Petro-Dollars gefördert. Mithilfe des enormen Wohlstands, den unsere Petro-Dollars brachten, haben die Saudis ihre sehr fundamentalistische Version des Islam verbreitet, die zuvor innerhalb der islamischen Welt nur den Status einer Art Sekte besaß. Wir kommen einfach nicht um die Tatsache herum, dass Saudi-Arabien die Koranschulen einrichtet und finanziert, welche diese Terroristen indoktrinieren und inspirieren. Saudi-Arabien und die dort praktizierte Form des Islams ist das geistige Epizentrum von Bewegungen wie IS oder anderen. Diese weltweite radikalsunnitische Penetration wahabitisch-saudischer Provenienz ist ein Phänomen der Globalisierung. Und zwar basierend auf der westlichen Aufrüstung und Unterstützung des reaktionären Regimes in Riad. Nur eine radikale Umkehr der bisherigen westlichen Politik gegenüber der Region wird den weltweiten Terror langsam stoppen können. Gestoppt werden muss vor allem die permanente Aufrüstung Saudi-Arabiens, die ja einhergeht mit der weltweiten Verbreitung wahabitischer Strömungen innerhalb der islamischen Welt. Wovon übrigens auch eine Bewegung wie der IS profitiert.
Die USA sichern für garantierten Zugang zum Öl seit 1945 dem saudischen Feudalregime Schutz vor der Demokratie zu! Als das Feudalregime 1979 unter den Druck fundamentalistischer Wahabiten kommt, konnte es sich nur dadurch an der Macht halten, dass es deren wahabitische Ideologie übernahm und zusicherte, weltweite Missionierung mit den Mitteln aus der Ölförderung zu unterstützen! Das schaffte eine wichtige Grundlage der Anschläge, denen wir uns jetzt gegenüber sehen.

Weitere Beiträge von der Demokratischen Werkstatt Wanfried  (DWW) zum Thema:

CIA-Mitarbeiter Baer: Paris und Brüssel waren nur der Anfang! Europa wird zur permanenten Zielscheibe des Terrors. Gründe des Terrors liegen in dem völligen Fehlschlag des „Krieges gegen den Terror“. Sie liegen in dem antiarabischen Rassismus der Franzosen, der Diskriminierung der Einwanderer, die kaum Perspektiven haben. Mit jedem Anschlag werden Muslime noch mehr ausgegrenzt und sich noch mehr diskriminiert fühlen. Ein Teufelskreis. Der Aufstieg der Rechtsextremen wird sich dadurch verstärken. Europa könnte Demokratie und Liberalität verlieren. Ebenso wird sich die Lage weiter verschärfen, wenn Trump oder Cruz in den USA Präsident würden. Die Hintergründe des Terrors basieren auf der verhängnisvollen Beziehung zwischen Saudi-Arabien und dem Westen. In den vergangenen Jahrzehnten hatte der Westen die Vorteile einer ununterbrochenen Erdölversorgung zum Discountpreis genossen und somit die wahabitische Missionierung der islamischen Welt, der Auslegung des Islams wie er in Saudi-Arabien praktiziert wird, mit Petro-Dollars gefördert. Mithilfe des enormen Wohlstands, den unsere Petro-Dollars brachten, haben die Saudis ihre sehr fundamentalistische Version des Islam verbreitet, die zuvor innerhalb der islamischen Welt nur den Status einer Art Sekte besaß. Wir kommen einfach nicht um die Tatsache herum, dass Saudi-Arabien die Koranschulen einrichtet und finanziert, welche diese Terroristen indoktrinieren und inspirieren. Saudi-Arabien und die dort praktizierte Form des Islams ist das geistige Epizentrum von Bewegungen wie IS oder anderen. Diese weltweite radikalsunnitische Penetration wahabitisch-saudischer Provenienz ist ein Phänomen der Globalisierung. Und zwar basierend auf der westlichen Aufrüstung und Unterstützung des reaktionären Regimes in Riad. Nur eine radikale Umkehr der bisherigen westlichen Politik gegenüber der Region wird den weltweiten Terror langsam stoppen können. Gestoppt werden muss vor allem die permanente Aufrüstung Saudi-Arabiens, die ja einhergeht mit der weltweiten Verbreitung wahabitischer Strömungen innerhalb der islamischen Welt. Wovon übrigens auch eine Bewegung wie der IS profitiert.

Die USA sichern für garantierten Zugang zum Öl seit 1945 dem saudischen Feudalregime Schutz vor der Demokratie zu! Als das Feudalregime 1979 unter den Druck fundamentalistischer Wahabiten kommt, konnte es sich nur dadurch an der Macht halten, dass es deren wahabitische Ideologie übernahm und zusicherte, weltweite Missionierung mit den Mitteln aus der Ölförderung zu unterstützen! Das schaffte eine wichtige Grundlage der Anschläge, denen wir uns jetzt gegenüber sehen.

 

Ein weiterer Beleg für die Verantwortung Saudi-Arabiens:

„Terror in Pakistan

Strategie der Spaltung
Die Anschläge von Lahore tragen den Aufstand der Extremisten von den Stammesgebieten in die Wirtschaftszentren. Im Visier steht die gesamte pakistanische Gesellschaft.
Der pakistanische Staat, beziehungsweise der Geheimdienst, hat das Entstehen islamistischer Terrorgruppen lange Zeit gefördert, wobei saudische Einflussnahme im Hintergrund eine wichtige Rolle spielte. Erst seit zwei Jahren bekämpft er die Extremisten entschieden, allerdings macht sich die Armee mit ihrer Strategie der harten Hand nicht nur Freunde. Für die Regierung und die Sicherheitskräfte Pakistans wird es darum gehen, den Kampf gegen die Terroristen so zu führen, dass eine Entfremdung grosser Bevölkerungsteile vom Staat vermieden, eine Spaltung der Gesellschaft verhindert wird. Sonst droht Bürgerkrieg.“
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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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