“Neger, Neger, Schornsteinfeger” bitte allen Jugendlichen zeigen! Bester Geschichtsunterricht, in dem wir gut lernen können, wohin Nationalismus, Militarismus und Rassismus führen! Zuerst für die Diskriminierten und dann auch für die Verführten und die Täter! Link zum Film und Hörbuch und Interview mit dem Autor!

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  1. Neger Neger Schornsteinfeger! Teil 1 Film Komplett

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    Hans-Jürgen Massaquoi wird 1926 in Hamburg als Sohn der deutschen Krankenschwester Bertha Baetz und des aus Liberia …
  2. Neger, Neger, Schornsteinfeger: Meine Kindheit in Deutschland Hörbuch von Hans Jürgen Massaquoi

    • vor 6 Monaten
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    Hörbuch Komplett: Neger, Neger, Schornsteinfeger: Meine Kindheit in Deutschland l von Hans Jürgen Massaquoi. Als Sohn einer …

    Hans-Jürgen Massaquoi: Rassismus im Nationalsozialismus

  3. https://www.youtube.com/watch?v=5P7eX6VePBE

Neger, Neger, Schornsteinfeger!

Filmdaten
Originaltitel Neger, Neger, Schornsteinfeger!
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 178 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jörg Grünler
Drehbuch Beate Langmaack,
Hans-Jürgen Massaquoi(autobiograf. Roman)
Produktion Malte Grunert,
Markus Trebitsch
Musik Marius Felix Lange
Kamera Hans Grimmelmann
Schnitt Inge Behrens
Besetzung

Neger, Neger, Schornsteinfeger! ist die Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie des Deutsch-Liberianers Hans-Jürgen Massaquoi. Der Zweiteiler war am 1. und 2. Oktober 2006 erstmals im ZDF zu sehen und wurde an Schauplätzen in Köln, Düren, Wittenberge und Hamburg gedreht.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans-Jürgen Massaquoi wird 1926 in Hamburg als Sohn der deutschen Krankenschwester Bertha Baetz und des aus Liberia stammenden und in Dublinstudierenden Al Haj Massaquoi geboren. Seinen Vater lernt Hans-Jürgen damals nicht kennen. Sein Großvater väterlicherseits ist Momolu Massaquoi, Generalkonsul von Liberia in Hamburg und der erste Diplomat aus einem afrikanischen Land in Deutschland.

Nach einem kurzen, sorgenfreien Leben in der Villa des Großvaters zieht Hans-Jürgen noch im Kindesalter mit seiner Mutter in ein Arbeiterviertel nach Hamburg-Barmbek-Süd, weil der Großvater in Liberia als Postminister gebraucht wird. In dem Viertel lernt er Klaus Mahnke und Fiete Petersen kennen, zwei Freunde fürs Leben. Er übernachtet, während seine Mutter nachts als Krankenschwester arbeitet, bei Elisabeth Möller, die später fast zur Familie gehört; wie auch Franz Wahl, den Bertha bei der Arbeit kennengelernt hat und in den sie sich später verliebt. Er wird aber aufgrund seiner Stelle als Personalleiter dazu genötigt, in die NSDAPeinzutreten.

Wegen seiner dunklen Hautfarbe entstehen dem Jungen im aufkommenden Dritten Reich zahlreiche Probleme. So wird er zum Beispiel trotz guter Leistungen in der Schule benachteiligt oder im Schulsport an den Pranger gestellt, außerdem wird ihm der Beitritt zum Deutschen Jungvolk, zur Wehrmacht oder der Zutritt zu Luftschutzbunkern bei Angriffen verwehrt. Er und seine Mutter müssen gegen Vorurteile ankämpfen und versuchen, in immer unmenschlicher werdenden Zeiten zu überleben, wobei Franz als Parteimitglied nur bedingt der Familie beisteht, weshalb sich Bertha schließlich von ihm trennt. Trotzdem verbindet Hans-Jürgen die Liebe zu Deutschland und der Wunsch, einer der Ihren zu sein, mit den „arischen“ Deutschen.

Hans-Jürgen verliebt sich in die blonde und hellhäutige Evchen John. Als sie erwischt werden, wird er von der Gestapo festgenommen und kommt nur durch die Hilfe seines guten Freundes, des Polizisten Reesen, frei. Mit dessen Hilfe und der vieler anderer gutwilliger Menschen gelingt es Hans-Jürgen und seiner Mutter, den Krieg in Hamburg zu überleben.

Rezensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Das Problem einer Buchverfilmung, die nur begrenzte Zeit hat, ihre Geschichte zu erzählen, packt der Film an: Die Handlung fliegt im Zeitraffer dahin; zuweilen wirkt sie dadurch vereinfacht und verknappt. Der zweite Teil gewinnt an Tempo und Dramatik. Vor allem durch das Spiel der hochkarätigen Besetzung ist ein bewegendes Stück Film entstanden, das zu menschlicher Wärme und Solidarität ermutigt.“

Top-Videonews[1]

In einer Rezension des Magazins Der Spiegel wird dem Film bescheinigt, „mehr Heimatkunde als Historiendrama, mehr Folklore als Analyse der damaligen Verhältnisse“ zu sein. Grund sei der Blickwinkel aus der Sicht der Mutter, die die Nazizeit zwar instinktsicher beurteile, aber nicht verstehe und analysiere. Der Film liefere mit seinen Nazi-Schurken und Gutmenschenfietjes wenig Erhellendes. „Geschichtsunterricht wie aus dem Lebkuchenhaus.“ [2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochspringen Neger, Neger, Schornsteinfeger . Top-Videonews. Herausgeber: Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des BMFSFJ.
  2. Hochspringen http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/neger-neger-schornsteinfeger-bequem-ohne-system-a-440076.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Neger,_Neger,_Schornsteinfeger!

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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