Auspeitschen, Köpfen, Kreuzigen: Video nicht über IS, sondern den Waffenkunden und strategischen Partner (Steinmeier) Saudi-Arabien! Kein Journalist kann von dort frei berichten. Das im britischen Fernsehen gezeigte Video wurde zum Teil heimlich erstellt. Es ist ein Land ohne Menschenrechte – ein jüngstes Beispiel: Staatsanwälte fordern Todesstrafe für Schwule in 35 Fällen. Frauen dürfen immer noch kein Auto fahren. Jetzt plant der Staat den weltgrößten Kapitalfonds, um Unternehmen aufzukaufen, deren Politik zu bestimmen und nach dem Ende des Erdöls von deren Profiten die Herrschaft der 2000 Prinzen der Sauds zu sichern! Bald könnte ihr internationaler Einfluss, der heute schon auch in vielen deutschen Firmen vorhanden ist, noch stärker werden. Und der weltweite Einfluss der wahabitischen Islamauslegung, der praktisch alle islamistischen Terrorgruppen anhängen! Die andere Seite: Vergoldete Luxusautos in London der saudischen Prinzen! Die Frage stellt sich nach dem Menschenbild der Unternehmen, Staaten und Regierungen, die dieses Regime fördern, bewaffnen und mit Finanzmitteln versorgen und als strategischen Partner bezeichnen, wie die Bundesregierung es etwa tut oder die US-Regierung, Frankreich oder GB?

SAUDI-ARABIEN ENTHÜLLT

Letzte Woche gab es im englischen Fernsehen eine ungewöhnliche Dokumentation über Saudi-Arabien. Ungewöhnlich, weil teils mit versteckter Kamera gedreht und auch, weil sie an vielen Punkten ungewöhnlich wahrhaftig ist.

(Deutsch

Hier ist sie jetzt mit deutschen Untertiteln:

http://vineyardsaker.de/video/saudi-arabien-enthuellt/

Saudi Arabien: Staatsanwälte fordern Todesstrafe für Schwule in 35 Fällen

Bild: (cc) Al Jazeera English, flickr.com

Bild: (cc) Al Jazeera English, flickr.com

(PRIDE1.de/kt) In den Gerichten von Saudi Arabien verschärft sich derzeit der Ton für homosexuelle Angeklagte. Wer durch sogenanntes homosexuelles Verhalten auffällig geworden ist, riskiert bei einem Gerichtsverfahren sein Leben.

In den letzten 6 Monaten forderte die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für 35 homosexuelle Angeklagte. Angezeigt wurden die Männer unter anderem wegen „obszönem Verhalten“ oder wegen einem zu weiblichen Kleidungsstil.

Grund für diese härtere Gangart sei das gestiegene Selbstbewusstsein von schwulen Männern, die sich durch die sozialen Medien zu einem offeneren Umgang mit ihrer Homosexualität ermutigt sehen.

e Zuschauer sollten beim Betrachten dieses Videos nicht vergessen, dass die Bundesrepublik ebenso begeistert Waffen an Saudi-Arabien liefert wie Großbritannien…)

 

 

 

http://pride1.de/index.php/news/278-saudi-arabien-staatsanwaelte-fordern-todesstrafe-fuer-schwule-in-35-faellen

Aramco soll an die Börse

Saudi-Arabien plant gigantischen Staatsfonds

Saudi-Arabien kämpft mit dem niedrigen Ölpreis – das ist auch im Haushalt spürbar. Nach dem Milliardendefizit 2015 muss das Land dringend Strukturreformen einleiten: Nun soll der staatliche Ölkonzern Aramco an die Börse gebracht werden.

Die Ölmacht Saudi-Arabien leidet massiv unter dem niedrigen Ölpreis, seit zwei Jahren fallen die Preise ins Bodenlose. Nun reagiert das Land und kündigt einen Strategiewechsel an.

In einem fünfstündigen Gespräch mit der Agentur Bloomberg erklärt der stellvertretende Kronprinz Mohammed Bin Salman seine Vision für die Zukunft: Er will den größten Öllieferanten und saudischen Staatskonzern Aramco spätestens 2018 an die Börse bringen. Private Investoren sollen als Teil der neuen Strategie rund fünf Prozent der Anteile erwerben können – der Rest bliebe unter Kontrolle des Königsreichs. Für die Verwaltung der Öleinnahmen solle ein Staatsfonds geschaffen werden, so Salman: Es wäre der größte der Welt.

Der saudische Staatsfonds würde mit geschätzten zwei Billionen Dollar den aktuell größten Staatsfonds aus Norwegen, der seinen Ölreichtum im „Statens pensjonsfond utland“ bündelt, bei Weitem überflügeln. Zum Vergleich: Norwegens Fonds lag Ende des vergangenen Jahres bei lediglich 825 Milliarden US-Dollar. Der saudische Fonds wäre groß genug, um Apple, den Google-Mutterkonzern Alphabet, Microsoft und Berkshire Hathaway zu kaufen – die vier größten börsennotierten Unternehmen der Welt.

„Der Börsengang von Aramco und der Verkauf von Anteilen würde technisch gesehen Ölförderung als Haupteinnahmequelle durch Investitionen ersetzen“, sagte der saudische Prinz in dem Interview. Der Staatsfonds, in dem die Einkünfte aus dem Ölgeschäfte verwaltet werden, solle dem Land helfen, seine Wirtschaft zu diversifizieren, erläuterte Salman weiter. Der Umbau könne den Öl-Giganten Aramco und damit auch Saudi-Arabien in die Zeit nach dem Öl führen. Innerhalb von 20 Jahren, so Salman, würde Saudi-Arabien zu einer vom Öl unabhängigen Wirtschaft.

Preiserhöhung für Benzin, Strom und Wasser

Der Entwurf für einen Strukturwandel reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen, die das Königreich im vergangenen Jahr eingeleitet hat. Experten befürchten allerdings, dass diese nicht ausreichen. Der Staatshaushalt hatte im vergangenen Jahr mit einem Rekordminus von 98 Milliarden Dollar, umgerechnet 89,4 Milliarden Euro, abgeschlossen. Die Regierung zog umgehend Konsequenzen: Die Benzinpreise wurden drastisch erhöht und Subventionen auch für Wasser und Strom gekürzt. Mehr solcher kurzfristigen Maßnahmen gemäß einem „Nationalen Transformationsplan“ will das Königshaus im Laufe des kommenden Monats vorstellen.

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob der Umschwung als Reaktion um die Preisschlacht am Ölmarkt zu spät kommt. Eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 2014 zeigt jedenfalls, dass es „viele Beispiele fürs Scheitern“ gibt, wenn Ölmächte versuchen, ihre Abhängigkeit vom schwarzen Gold zu reduzieren. Die Golfstaaten könnten ihre beste Chance dazu verpasst haben, als der Ölpreis noch bei 100 US-Dollar pro gefördertes Fass lag.

Neue Generation in Riad

Die Pläne des Kronprinzen Mohammed Bin Salman kommen im streng abgeschirmten Öl-Imperium dennoch einer Revolution gleich. Fast achtzig Jahre nach Entdecken der erstens saudischen Ölquellen hat das Königshaus offenbar im 30-Jährigen Kronprinzen jemanden gefunden, der das Land öffnen und so eine neue Wirtschaftsära einleiten könnte. Salman selbst beschrieb seine Pläne als „sehr aggressiv“ – allerdings habe Aramco als größter Ölproduzent der Welt, die Energiezukunft mitzugestalten und zu kontrollieren: „Von heute an“, so der Prinz, „wollen wir diesen Weg gehen.“

Ob der konservativer eingestellte Teil des Königshauses und vor allem die religiöse Fraktion im Land den Wandel mitträgt, muss sich zeigen – allerdings könnte schon bald die Frage im Raum stehen, ob das Land überhaupt eine Wahl hat. Der Internationale Währungsfonds hat Saudi-Arabien gewarnt, dass ohne Einsparungen und Reformen die Finanzreserven des Landes in nur fünf Jahren aufgebraucht sein würden.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Saudi-Arabien-plant-gigantischen-Staatsfonds-article17376861.html

Ein tiefschürfende Analyse der Zusammenarbeit des Westens  und Saudi-Arabiens hier:

https://demokratischewerkstattwanfried.wordpress.com/2016/04/03/herrschaft-der-2000-prinzen-des-hauses-saud-fuer-den-westen-alternativlos-erklaert-ein-schweizer-militaerstratege-obwohl-er-zugibt-al-kaida-und-den-islamischen-staat-is-sind-geisti/

(Foto: cnn)
Donnerstag, 31. März 2016

Was glänzt da auf der Straße?Saudische Goldflotte fällt in London ein

„Londons Straßen sind mit Gold gepflastert“ – so geht ein altes englisches Sprichwort. Und diese Woche stimmt es auch tatsächlich: Zwischen den roten Doppeldeckerbussen tauchen mit goldenem Vinyl überzogene Supercars auf.

Ungewohnter Anblick in der britischen Hauptstadt: In den Straßen der Londoner City lösen auffallend aufgemachte Luxusautos erstauntes Kopfschütteln aus. Den Nummernschildern nach zu urteilen, gehört der goldene Fuhrpark vermutlich zur persönlichen Flotte eines jungen Saudi-Arabers. Von englischer Zurückhaltung und Understatement hält der Autobesitzer offenbar wenig bis gar nichts: Mit gleich vier goldenen Supercars ist er in London angekommen, geschätzter Wert: Ungefähr zwei Millionen Euro.

Ob ein Cabrio nicht in der Sonne in Saudi-Arabien besser aufgehoben ist als im Londoner Nieselwetter?Ob ein Cabrio nicht in der Sonne in Saudi-Arabien besser aufgehoben ist als im Londoner Nieselwetter?(Foto: cnn)

Zur Luxus-Flotte des jungen Mannes zählt der für Londoner Nobel-Verhältnisse fast standesgemäße Rolls Royce Phantom Coupé. Kein Cabrio ist größer – und keines teurer. Sein Wert: etwa 450.000 Euro. Für den goldenen Rolls Royce wird es in London eng werden. Er ist knapp 5,60 Meter lang und knapp 2 Meter breit. In Summe sind das gut elf Quadratmeter fahrbare Sonnenterrasse – sollte in London denn die Sonne auch scheinen. Aber der Besucher aus Saudi-Arabien erwartet in London offensichtlich nicht nur gutes Wetter, sondern auch widrige Fahrbahnbedingungen: Anders ist die Mitnahme des Mercedes G 63 AMG 6×6 – auch „das Wüstenmonster“ genannt – nicht zu erklären.

Ein Offroad-Koloss im feinen Zwirn

Hoffentlich halten Londons Straßen die knapp vier Tonnen des goldenen Mercedes G 63 AMG 6x6 aus.Hoffentlich halten Londons Straßen die knapp vier Tonnen des goldenen Mercedes G 63 AMG 6×6 aus.(Foto: cnn)

Als Spielzeug für Scheichs entwickelt, muss man vor allem sportlich sein, um dieses Gefährt zu besteigen: Vom Boden bis zum Trittbrett sind es fast 70 Zentimeter. Hat man es dann aber auf den Fahrersitz des Mercedes G 63 AMG 6×6 geschafft, befindet man sich mit den Fahrgästen der Doppeldeckerbusse fast auf Augenhöhe. Der geschätzte Wert dieses dreiachsigen Ungeheuers: 470.000 Euro. Hierzulande läuft dieser Geländekoloss übrigens als LKW und anders als andere Sonderserien der Mercedes G-Klasse gilt dieser G 63 6×6 auch weder als Rüstungsgut noch als Kriegswaffe – na dann, auf damit in die Innenstadt!

Vor dem noblen Dorchester Hotel in London macht sich der goldene Lamborghini Huracán gut.Vor dem noblen Dorchester Hotel in London macht sich der goldene Lamborghini Huracán gut.(Foto: cnn)

Auch ein Lamborghini Huracán hat seinen Weg, vermutlich gut gepolstert im Frachtraum eines (Privat-)Flugzeuges, in die britische Hauptstadt geschafft. Mit einem Wert von etwa 250.000 Euro ist er im Vergleich zur übrigen Flotte fast ein Schnäppchen – vielleicht als Stadtauto am ehesten geeignet. Die Top-Geschwindigkeit weit über 300 km/h wird der junge Mann aus Saudi-Arabien innerhalb von London hoffentlich nicht austesten – zumal es von Seiten der Anwohner in den noblen Stadtvierteln Kensington und Chelsea schon etliche Beschwerden wegen Lärmbelästigung gab.

Der Stadtrat hat deshalb jüngst beschlossen, das Aufdrehen der Motoren, Stunts und Autorennen innerhalb der Stadt zu verbieten. Das Nichteinhalten dieser Regeln wird mit Strafen bis zu 1000 Pfund bestraft. Allerdings ist es beim Anblick der goldenen Superflotte mehr als fraglich, ob das den Besitzer abschrecken kann.

http://www.n-tv.de/auto/Saudische-Goldflotte-faellt-in-London-ein-article17353421.html

 

 

Advertisements

Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s