Wovon Panama ablenkt: USA sind inzwischen Steueroase Nr. 1! Filterung der Panama-Papers, um bestimmte Länder, Politiker und Unternehmen besonders anzugreifen, die v.a. den USA missfallen. Süddeutsche mit blanker Demagogie gegen Putin, ohne eine Zitat aus den Papieren oder einen Beweis. Rockefeller-Clan profitiert von der Eliminierung der Panama-Steuroase – Das „Center for Public Integritiy“ betreibt das „Internationale Konsortium investigativer Journalisten“ (ICIJ). Dieses wertet den Datenbestand „Panama-Papers“ aus und veröffentlicht daraus selektiv. Finanziert wird das „Center for Public Integrity“ u.a. von der Open Society-Foundation (des US-Spekulanten George Soros, der Milliarden in die Farbenrevolutionen in Osteuropa investiert hat), von derFord-Foundation und vom Rothschild-Clan – Inzwischen hat die Sprecherin von WikiLeaks, Kristinn HRAFNSSON, gefordert, den 2,6 Terrabyte Datenbestand „Panama-Papers“vollständig online zu stellen und der unabhängigen Auswertung zugänglich zu machen.

„Oh wie schön ist/war Panama“ – Recherchestand: 06.04.2016  09:30 Uhr
Hallo zusammen,
nach zweieinhalb Tagen Hype um die sog. „Panama-Papers“ lichtet sich der Nebel. Viele in dieses Thema eingearbeitete JournalistInnen und an diesem Thema interessierte kritische Websites / Blogs / Institutionen haben sich zu Wort gemeldet und in den westlichen Massenmedien verschwiegene Fakten und Hintergründe des Panama-Leaks veröffentlicht.
Wir fassen hier einige wesentliche Punkte aus diesem Fundus zusammen und stellen im Anhang wichtige Texte/Quellen – auszugsweise –zur Verfügung; des Weiteren die sprachkritische Analyse eines Artikels aus der Süddeutschen Zeitung vom 04.04.2016: „Putins beste Freunde“.
1.)
Die Art und Weise und der inhaltliche Fokus der Präsentation des Themas Panama-Papers in den westlichen Massenmedien, die vorgenommene Filterung des Datenbestands nach festgelegten Kriterien sollen der Diskreditierung bestimmter Länder, dortiger Privat- und Regierungspersonen dienen, welche insbesondere den USA ein Dorn im Auge sind. Diversifizierendes Beiwerk ist dabei das Bloßstellen von Privat-/Regierungs-/Wirtschaftsleuten auch aus befreundeten Ländern oder von nicht mehr interessanten, ehemaligen pawns (Bauer / Schachfigur), deren Fallenlassen nichts kostet.
Die demagogischen Methoden, die bar substanzieller Beweise in den SZ-Artikeln über behauptete, geheime Offshore-Finanzierungen von Putin und Assad* Anwendung finden, sprechen jeder seriösen journalistischen Recherche Hohn. Sie entlarven die geopolitische Stoßrichtung der Initiatoren des Panama-Leaks.
2.)
Von dem – inzwischen – erfolgreichen aus dem Weg-Räumen der Steueroase Panama profitiert u.a. der Rockefeller-Clan, der im Vorfeld vorausschauend in Reno (Nevada) mehrere Trusts (Briefkastenfirmen)  aufgemacht hat, um die Gelder/das Vermögen (super)-reicher,auch ausländischer Klienten, Steuerflüchtiger, dirty-money-gangsters in dieser vom US-Gesetz  geschützten Bundesstaat-Steueroase einträglich zu verwalten.
*Inzwischen sind die USA global das Steuerparadies Nr.1. Neben Nevada fungieren weitere US-Bundesstaaten als Steueroasen – schon lange Delaware, weiters South Dakota, Wyoming. Dort gilt ein uneingeschränktes Bankgeheimnis, keine Stammkapitalpflicht, keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, keine Aufbewahrungspflicht für Belege und Nachweise zur Mittelverwendung  und – bei entsprechender anwaltlicher Beratung – keine Betriebsprüfungen. Kein Wunder, dass sich in diesen Gefilden Hunderttausende Briefkastenfirmen angesiedelt haben, um einen zunehmenden Teil der weltweit mindestens 20 Billionen offshore gebunkerten Dollar zu „managen“. (vgl. Schumann, Wolff im Anhang)
3.)
Das „Center for Public Integritiy“ betreibt das „Internationale Konsortium investigativer Journalisten“ (ICIJ). Dieses wertet den Datenbestand „Panama-Papers“ aus und veröffentlicht daraus selektiv. Finanziert wird das „Center for Public Integrity“ u.a. von der Open Society-Foundation (des US-Spekulanten George Soros, der Milliarden in die Farbenrevolutionen in Osteuropa investiert hat), von derFord-Foundation und vom Rothschild-Clan (siehe Punkt 2).
4.)
Inzwischen hat die Sprecherin von WikiLeaks, Kristinn HRAFNSSON, gefordert, den 2,6 Terrabyte Datenbestand „Panama-Papers“vollständig online zu stellen und der unabhängigen Auswertung zugänglich zu machen.
vgl. ‪#PanamaPapers‪: WikiLeaks‘ Kristinn Hrafnsson calls for data leak to be released in full – URL:
http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/world-news/panama-papers-wikileaks-kristinn-hrafnsson-calls-for-data-leak-to-be-released-in-full-34601909.html
Auf eine diesbezüglich von WikiLeaks am 04.04.2016 online gestellte Frage, „Sollten die elf Millionen „Panama-Papers“ freigegeben werden, damit sie jede/r durchforsten kann wie die anderen Publikationsorgane auch?“,  antworteten innerhalb eines Tages83.370 Leute –  davon 95% Prozent mit „Yes, make them searchable“ und 5% mit  „No, let media cherry pick“.

Texte zu „Panama-Papers“ – Auszüge, 06.04.2016 I. 04.04.2016 — http://www.tagesspiegel.de/politik/panama-papers-die-doppelmoral-derpolitik-ist-der-eigentliche-skandal/13401222.html „Panama Papers“ Die Doppelmoral der Politik ist der eigentliche Skandal Nach den „Offshore Leaks“ und den „Swiss Leaks“ kommen nun die „Panama Papers“. Doch auch diese Enthüllungen werden verpuffen. Was zu tun wäre, demonstriert die Deutsche Bank – unfreiwillig. Ein Kommentar. Von Harald SCHUMANN Nun also Panama. 11,5 Millionen Dokumente über 214.000 Tarnfirmen und deren Eigentümer hat ein anonymer Informant der Weltöffentlichkeit geschenkt. Sie dokumentieren erneut das ungeheuerliche Ausmaß des weltweiten Geschäfts mit der Geheimhaltung von privatem Vermögen. Einmal mehr stehen damit Politiker, reiche Prominente und Funktionäre von Russland über die Schweiz bis Island am Pranger, weil sie ihren Besitz vor den Behörden ihrer Heimatstaaten verbergen. Und wieder einmal, wie schon bei den „Offshore Leaks“ über das gleiche Geschäft auf den britischen Jungferninseln, oder den „Swiss Leaks“ zu den Schweizer Geheimkonten der Großbank HSBC und Dutzenden ähnlicher Enthüllungen, werden sich Finanzpolitiker aller Couleur empören und harte Maßnahmen gegen die Schwarzgeldbranche versprechen. Aber werden sie auch liefern? Zweifel sind leider allzu berechtigt. Schließlich sind die wesentlichen Tatsachen seit Jahrzehnten bekannt. Weltweit, das ist plausibel belegt, sind mindestens 20 Billionen Dollar „offshore“ gebucht, das heißt außerhalb des Heimatlands ihrer Eigentümer und in aller Regel geheim und steuerfrei. Durch dieses schwarze Loch der Weltwirtschaft entgehen den Staaten Steuereinnahmen von vorsichtig geschätzt 200 Milliarden Dollar pro Jahr, weit mehr als alle Entwicklungshilfezahlungen zusammen. Die nötigen Dienstleistungen dafür bieten die bekannten Operettenstaaten in der Karibik, aber keineswegs sie allein. Den gleichen Service gibt es auch in den USA. Zwar geht die amerikanische Regierung hart gegen alle Banken und Staaten vor, die US-Bürgern die Steuerflucht ermöglichen. Aber wenn dieselben Banken den Bürgern anderer Staaten helfen, ihr Geld zu verstecken, stört das die US-Behörden nicht. Darum können die Bundesstaaten Delaware oder Utah den Eignern von zigtausend Briefkastenfirmen aus aller Welt Geheimhaltung verkaufen. Die alten Potentaten hatten Konten in Deutschland Ganz ähnlich halten es viele andere Wohlstandsstaaten der OECD, auch 2 Deutschland. Wer nicht aus der EU und den USA kommt, kann hierzulande unbehelligt von heimischen Behörden anonyme Briefkastenfirmen einrichten und sein Geld anlegen. Steuern werden nicht erhoben, nach der Herkunft des Geldes wird nicht gefragt. So hatten alle im arabischen Frühling gestürzten Potentaten Konten in Deutschland. Deren Aufdeckung erfolgte aber nicht durch deutsche Staatsanwälte oder Banker, sondern durch arabische Aktivisten. (…) II. telepolis, 05.04.2016 — http://www.heise.de/tp/artikel/47/47867/1.html Was steckt hinter den „Panama Papers“? von Ernst Wolff Die Auswahl an Steuersündern fällt recht einseitig aus und passt außergewöhnlich gut in das Konzept der US-Regierung … Von langer Hand vorbereitet Bei näherem Hinsehen stellt man allerdings fest, dass die Auswahl an Steuersündern zum einen recht einseitig ausfällt und zum anderen außergewöhnlich gut in das Konzept der US-Regierung passt. So werden bisher nicht bestätigte Vorwürfe gegen das Umfeld von Wladimir Putin und die Tochter des chinesischen Ex-Präsidenten erhoben, während man unter den aufgeführten Steuersündern bislang vergeblich nach einem einzigen US-amerikanischen Staatsbürger sucht. Bei der Enthüllung der Daten handelt es sich auch keinesfalls um eine journalistische Bombe, die über Nacht geplatzt ist, sondern um einen von langer Hand vorbereiteten Coup, bei dem nichts dem Zufall überlassen wurde: 400 Journalisten von 100 Medienorganisationen in rund 80 Ländern waren mehr als 12 Monate lang mit der Auswertung der Daten beschäftigt. (…) Die US-Jagd nach Steuersündern Da man getrost davon ausgehen kann, dass die betroffenen Medien sich fest in der Hand internationaler Investoren befinden, sollte man von den „Panama Papers“ keine Enthüllungen erwarten, die der internationalen Finanzelite gefährlich werden könnten. Was aber steht dann hinter der Veröffentlichung dieser angeblich so brisanten Informationen? Die Frage beantwortet sich von selbst, wenn man die Politik der USA gegenüber den größten Steueroasen der Welt in den vergangenen Jahren näher betrachtet. Vor allem seit der Jahrtausendwende hat die amerikanische Regierung nichts unversucht gelassen, um an das Geld ihrer eigenen steuerhinterziehenden Bürger heranzukommen. So hat der US-Kongress 2010 das Fatca-Gesetz (Foreign Account Tax Compliance Act) verabschiedet, das außerhalb der USA gelegene Finanzinstitute dazu zwingt, alle Kontodaten von US-Bürgern an die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) zu melden. Unter anderen gerieten die Schweiz, Luxemburg, Monaco, Zypern, Singapur und die 3 Cayman Islands ins Visier der US-Justiz. Inzwischen haben zahlreiche Schweizer Banken nach Strafzahlungen in Milliardenhöhe das Angebot der USA auf Verzicht auf Strafverfolgung angenommen, ihre Taktiken zur Steuerhinterziehung offengelegt und damit das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses besiegelt. Die Doppelstrategie der US-Regierung Das Ergebnis der amerikanischen Härte war allerdings eher ernüchternd: Die Gelder flossen im großen Stil aus den alten in neue Steueroasen. Deshalb suchten die USA nach einem neuen Weg, um an das Geld von Steuerflüchtlingen heranzukommen, und änderten die eigene Taktik: Im Rahmen der G 8 und der G 20 spielten sie die eigene Macht aus und erwirkten, dass deren Mitglieder und die der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) einem Abkommen über den Automatischen Informationsaustausch (AIA) zustimmten. In diesem Abkommen verpflichten sich fast 100 Staaten, gegenüber ausländischen Steuerbehörden, die Vermögensverhältnisse von deren Staatsbürgern offenzulegen. Nur wenige Länder haben dieses Abkommen nicht unterzeichnet – Bahrain, Nauru, Vanuatu… und die USA. In anderen Worten: Die USA haben die ganze Welt mit Nachdruck zur Offenlegung des Steuergeheimnisses gedrängt, die dazu durchgesetzten Vorschriften selbst aber nicht übernommen. Und das ist nicht alles: In den vergangenen Jahren haben sie vier ihrer Staaten in wahre Steuerparadiese für internationales Kapital verwandelt. Das neue Steuerparadies USA So galt der Staat Delaware bereits seit langem als idealer Platz zur Steuervermeidung und zur Einrichtung von Briefkastenfirmen. Dort sind, wie die New York Times 2013 ermittelte, in einem einzigen Haus in Wilmington 285.000 Gesellschaften ansässig. Sämtliche Dax-Unternehmen wie auch die Deutsche Bank und internationale Giganten wie Apple und Coca Cola nutzen die Steuervorteile und die Verschwiegenheit der Behörden. Aber nicht nur Delaware, sondern auch South Dakota und Wyoming zählen inzwischen zu den US-Plätzen, in denen ein uneingeschränktes Bankgeheimnis gilt und in die seit einiger Zeit Milliarden aus aller Welt fließen. Die Genfer Vermögensberatung Cisa Trust, die ultrareiche Südamerikaner berät, ist ebenso nach South Dakota gezogen wie Trident Trust, einer der weltgrößten Anbieter von OffshoreKonten, der der Schweiz und den Cayman Islands den Rücken gekehrt hat. (…) III. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) und die Nachdenkseiten (NDS) haben am 4. April 2016 einen Blog-Artikel von Craig MURRAY (engl. Diplomat) „Corporate Media Gatekeepers Protect Western 1% From Panama Leak“ ins Deutsche übersetzt. Originaltext siehe: https://www.craigmurray.org.uk/archives/2016/04/corporate-mediagatekeepers-protect-western-1-from-panama-leak 4 Dort gibt es Hinweise auf die Auftraggeber (Stiftungen + Hinter“männer“) sowie die Daten-Selektions-Filter. Es folgt ein Auszug aus der NDS-Übersetzung. NDS, 04.04.2016 — http://www.nachdenkseiten.de/?p=32707#more-32707 Die Massenmedien beschützen die westlichen Eliten vor den Panama Papers … In der Tat sieht es eher danach aus, dass die äußerst selektive Berichterstattung selbst stinkt. Die Süddeutsche Zeitung, der die Daten zugespielt wurden, veröffentlichte eine detaillierte Erklärung, mit welcher Methodik die Massenmedien die Daten durchsucht haben. Die wichtigste Suche, die am Datensatz vorgenommen wurde, war die Suche nach Namen, die im Zusammenhang mit der Verletzung von UN-Sanktionen stehen. Dies berichtet auch der Guardian und listet die betreffenden Staaten dankenswerterweise auch gleich mit auf: Simbabwe, Nordkorea, Russland und Syrien. Eine derartige Filterung der Mossack-Fonseca-Daten durch die Massenmedien folgt natürlich einer klaren westlichen Agenda. Von einer Nutzung der Kanzlei Mossack Fonseca durch große westliche Konzerne oder westlichen Milliardären ist natürlich keine Rede – und dies sind die Hauptkunden von Mossack Fonseca. Der Guardian versichert auch schnell, dass „sehr viel des geleakten Materials privat bleibt“. Was haben Sie denn auch erwartet? Die Auswertung und Veröffentlichung der Daten wird vom „Internationalen Konsortium investigativer Journalisten“ vorgenommen, einer Gruppe deren Name bereits pompös und lächerlich klingt. Das ICIJ wird finanziert und betrieben vom amerikanischen „Center for Public Integrity“. Unter den Unterstützern und Finanziers dieses Instituts findet man Namen wie • Ford Foundation • Carnegie Endowment • Rockefeller Family Fund • W K Kellogg Foundation • Open Society Foundation (Soros) Da rechnen Sie mal lieber nicht mit einer schonungslosen Offenlegung des westlichen Kapitalismus. Die dreckigen Geheimnisse der westlichen Unternehmen werden auch weiterhin verschlossen bleiben. Erwarten Sie lieber Schüsse in Richtung Russland, Iran und Syrien und einige kleinere „Alibischüsse“ auf kleinere westliche Länder wie Island. Wahrscheinlich opfert man noch einen oder zwei greise britische Adlige – vorzugsweise welche, die bereits dement sind. Die Massenmedien – in Großbritannien der Guardian und die BBC – haben exklusiven Zugang zu den Datensätzen, die weder Sie noch ich sehen dürfen. Sie schützen sich sogar selbst davor, sensible Daten über westliche Konzerne zu erblicken, indem sie ausschließlich Datensätze untersuchen, die durch spezifische Suchfilter ausgewählt werden, wie die Verletzung von UN-Sanktionen. Vergessen Sie an dieser Stelle auch nicht, dass es der Guardian war, der damals auf Befehl des britischen Geheimdienstes hin, die Kopien 5 von Edward Snowdens Daten zerstört hat. Was wäre wohl passiert, wenn man die Mossack-Fonseca-Daten nach den Namen der Besitzer der westlichen Medienkonzerne, ihrer Unternehmen und allen Redakteuren und leitenden Journalisten durchsucht hätte? …“ IV. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Personen,_die_in_den_Panama_Papers_genannt_ werden#Staats-_und_Regierungschefs Liste von Personen, die in den Panama Papers genannt werden Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen. Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht. Begründung: Schmähliste ohne enzyklopädischen Wert. Natürlich suggeriert die Liste etwas Kriminelles oder zumindest Unanständiges. Die einleitende Distanzierung macht nur deutlich, dass den Autoren das auch klar ist, aber sie trotzdem nicht auf suggestive Anschuldigungen verzichten wollen. Im übrigen bedeutet „genannt“ noch nicht einmal, dass die genannten auch Geschäftsbeziehungen mit der fraglichen Kanzlei hatten. Auf der Disk zum einschlägigen Artikel bestand insofern auch Konsens, dass nicht näher erläuterte Listen nicht mit WP:BIO vereinbar sind. — gdo 18:13, 4. Apr. 2016 (CEST) Die Liste von Personen, die in den Panama Papers genannt werden enthält eine unvollständige Liste von Personen, die in den Anfang April 2016 veröffentlichten „Panama Papers“ genannt werden.[1] Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) kündigte an, eine vollständige Liste von Namen und Firmen Anfang Mai 2016 zu publizieren. Das ICIJ veröffentlichte folgende Erklärung in Bezug zu den Daten: „Es gibt legitime Anwendungen für Offshore-Gesellschaften, Stiftungen und Trusts. Wir beabsichtigen nicht zu behaupten oder zu unterstellen, dass irgendwelche Personen, Firmen oder andere Einrichtungen […] das Gesetz gebrochen oder auf andere Weise falsch gehandelt haben.“[1] Inhaltsverzeichnis Staats- und Regierungschefs Amtierende Ehemalige Sonstige Regierungsbeamte und Politiker Personen im Umfeld von Politikern Sport Fußball-Weltverband FIFA Sportler Andere Persönlichkeiten Kultur Wirtschaft Sonstige Einzelnachweise 6 Staats- und Regierungschefs Bearbeiten Amtierende Bearbeiten ▪ Mauricio Macri, Präsident Argentiniens[1] ▪ Sigmundur Davíð Gunnlaugsson, Ministerpräsident Islands[1] (Rücktritt am 5. April 2016 im Zuge der Enthüllungen) ▪ Salman ibn Abd al-Aziz, König Saudi-Arabiens[1] ▪ Petro Poroschenko, Präsident der Ukraine[1] ▪ Chalifa bin Zayid Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Emir von Abu Dhabi[1] Ehemalige Bearbeiten ▪ Bidsina Iwanischwili, Premierminister Georgiens[1] ▪ Iyad Allawi, Premierminister des Irak[1] ▪ Ali Abu al-Ragheb, Premierminister Jordaniens[1] ▪ Hamad bin Chalifa Al Thani, Emir von Katar[1] ▪ Hamad ibn Dschasim ibn Dschabir Al Thani, Premierminister Katars[1] ▪ Ahmad al-Mirghani, Präsident des Sudan[2] ▪ Pawlo Lasarenko, Premierminister der Ukraine[1] Sonstige Regierungsbeamte und Politiker Bearbeiten Island ▪ Bjarni Benediktsson, Finanzminister[3] ▪ Ólöf Nordal, Innenministerin[4] Kambodscha ▪ Ang Vong Vathana, Justizminister[5] Demokratische Republik Kongo ▪ Jaynet Kabila, Abgeordnete der Nationalversammlung der Demokratischen Republik Kongo, Zwillingsschwester von Staatspräsident Joseph Kabila[6] Ruanda ▪ Emmanuel Ndahiro, ehemaliger Verteidigungsminister und Chef des Nachrichtendienstes[7] Sambia ▪ Attan Shansonga, ehemaliger Botschafter in den USA[8] Saudi-Arabien ▪ Mohammed ibn Naif, Kronprinz und Innenminister[9] Ungarn ▪ Zsolt Horváth, ehemaliger Abgeordneter des ungarischen Parlaments[10] Venezuela ▪ Victor Cruz Weffer, ehemaliger Oberbefehlshaber der Armee[11] ▪ Jesús Villanueva, ehemaliger Direktor der PDVSA[12] 7 Vereinigtes Königreich ▪ Michael Ashcroft, Mitglied des House of Lords[13] ▪ Michael Mates, ehemaliges Mitglied des House of Commons[14] ▪ Pamela Sharples, Mitglied des House of Lords[15] V. 04.04.2016 — http://www.telesurtv.net/english/opinion/Dance-to-the-Panama-Papers-LimitedHangout-Leak-20160405-0036.html DANCE TO THE PANAMA LIMITED HANGOUT LEAK by Pepe Escobar Calling out around the world; time to put on your made in Ecuador Panama hat and frantically start dancing to the ultimate limited hangout leak. And if you believe in the purity of intentions of the International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) at the center of the leak, I’ve got a made in Shenzhen Panama hat to sell you (disclosure: I never was, and never will be, a member of the ICIJ). The Washington-based ICIJ gets its cash and its „organizational procedure“ via the Exceptionalistan-based, Orwellian-named Center for Public Integrity. The funds flow mostly from the Ford Foundation, the Carnegie Endowment, the Rockefeller Family Fund, the Kellogg Foundation and the George Soros-owned Open Society. Then there is Eastern Europe-based partner organization https://www.occrp.org/en/panamapapers OCCRP, an even more Orwellian outfit self-styled as playing some sort of progressive, alternative media role. OCCRP is funded by Soros and USAID. And finally there’s this fictional land named Panama – a certified US vassal. Absolutely nothing of real substance happens in Panama without a green light by the United States government. Or, as an international tax lawyer told me, “you have to be an idiot to stash money in Panama. You cannot flush a toilet there without the Americans knowing about it.” This sets the scene for the Panama Papers leak – a massive hoard of 11.5 million documents allegedly leaked from someone inside offshore heavies Mossack Fonseca to the center-left, NATO-friendly Suddeutsche Zeitung newspaper in Munich and then shared by the ICIJ with selected mainstream media partners. Even without a smoking gun, a case can be made this alleged most massive leak ever was obtained by – what else – US intel. This is the kind of stuff the NSA excels at. The NSA is able to break into virtually any database and/or archives everywhere; they steal “secrets”; and then selectively destroy/blackmail/protect assets and “enemies”, according to USG interests. 8 That’s the essence of a limited hangout sold to public opinion as a serious corruption investigation. And that’s where Western corporate media enters the scene, protecting whatever 0.00000001% honcho is caught in the net, as well as sacrificing some disposable pawns. So we have over 300 reporters pouring over hundreds of thousands of document/ files for over an interminable year with, miraculously, no leaks whatsoever; just for a bunch of corporate mainstream media hacks meticulously cherry pick stories and decide what is “newsworthy”. Western alternative media would have investigated the data without sparing anyone; but it would be out of the question to grant them access. What’s already certain is that the full extent of the Panama leak will never be known. Even the by now exceedingly pathetic The Guardian admitted, on the record, that „much of the leaked material will remain private“. Why? Because it may – inadvertently and directly – implicate a gaggle of Western 0.00000001% multibillionaires and corporations. All of them play the offshore casino game (although not necessarily in Panama.) So the Panama Papers, stripped to the bone, may reveal themselves essentially as an infowar operation by the NSA – targeted mostly against “enemies” (as in the BRICS nations) and selected disposable pawns; a weaponized psyops posing as an ‚activist leak‘, straight from the https://www.rt.com/op-edge/337411-brazilrussia-hybrid-attack/Hybrid War playbook. (…) Putin did it And so we finally get to the key target of Monster Truck (in Brazil’s Car Wash they are Lula and President Rousseff). It’s got the requisite BRICS angle and it’s a dream spin; cue to virtually every major Western corporate media headline blaring that Vladimir Putin has stashed $2 billion offshore. The problem is he didn’t. Putin is guilty by association because of his “close associates” Arkady and Boris Rotenberg’s alleged ties to money laundering. Yet three “incriminating” emails in the files happen not to “incriminate” them, or Putin. And then there’s cellist Sergey Roldugin, a childhood friend of Putin’s. Here’s the – politically filtered – spin by the ICIJ: “The records show Roldugin is a behind-the-scenes player in a clandestine network operated by Putin associates that has shuffled at least $2 billion through banks and offshore companies. In the documents, Roldugin is listed as the owner of offshore companies that have obtained payments from other companies worth tens of millions of dollars. … It’s possible Roldugin, who has publicly claimed not to be a businessman, is not the true beneficiary of these riches. Instead, the evidence in the files suggests Roldugin is acting as a front man for a network of Putin loyalists – and perhaps for Putin himself.” What about rephrasing it as, “the evidence in the files suggests Lionel Messi is acting as a front man for a network of football loyalists trying to evade the rape of Argentina by US hedge fund vultures friendly to new President and offshore account holder 9 Mauricio Macri”? The juiciest bit is that Moscow knew all along another Hybrid War offensive chapter was imminent, days if not weeks before Panama went viral (see: http://www.fortruss.com/2016/03/kremlin-warns-of-impending-information.html ) Make America great again Offshore bank accounts are not intrinsically illegal. Quite a few though involve dodgy money, or at least provide the euphemistic “low-tax environment” fundamental to the very wealthy. It’s not an accident that the Panama Papers unveil connections to several dozen firms and individuals who are prominently featured in US sanctions blacklists. That configures the Panama Papers as even more of a limited hangout; the real Papers would be the Cayman Papers or the Virgin Island Papers. That’s where most of the in-the-know park their money (not to mention Luxembourg). Adding to the hilarity factor, David Cameron suddenly woke up to the need to stop British overseas territories – and Crown dependencies – being used by the wealthy to park their untaxed fortune. It’s never going to happen. The so-called international banking/financial system is a demented casino. It’s not only 8 percent; Hong Kong players tell me as much as 50% of global wealth may currently be parked, undisturbed, in untaxable offshore havens. If a fraction of these astonishing funds would be taxed, governments right and left would be paying their debts, investing in infrastructure, launching round after round of sustainable growth, and a productive spiral would be in motion. And that leads us to the cherry in the corruption cake; how come there are no Americans in this limited hangout leak? Of course there are none. Panama is for suckers. Too obvious. Too rakish. Too crude. Ergo, forget about The Cayman Papers. As for foreigners in-the-know, we just need to go back a mere three months ago to this http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-01-27/the-world-s-favorite-newtax-haven-is-the-united-states Bloomberg piece, where Andrew Penney, Managing Director of Rothschild & Co., spells it all out; the US “is effectively the biggest tax haven in the world.” The circle is finally squared; Panama is revealed as the patsy – mere collateral damage in this limited hangout Monster Truck operation. Domestic tax haven providers, such as Rothschild, are the real deal. Make America great again? It already is – as the top tax shelter for hardcore dodgy money had to be…a monster Panama: Exceptionalistan itself. Now dance, suckers. VI. zerohedge, 05.04.2016 — http://www.zerohedge.com/news/2016-04-05/cat-out-bag-interviewmossack-fonseca-founders-admit-its-over-rothschilds-delight 10 „The Cat Is Out Of The Bag“ – In Interview Mossack Fonseca Founders Admit It’s Over… To Rothschild’s Delight (…) „The cat’s out of the bag,” Mossack said. “So now we have to deal with the aftermath.” Perhaps it is for Panama. But one place is delighted to take its place:the US, and specifically states like Nevada and Wyoming, which as we showed before, are the new global tax havens.: But one place is delighted to take its placePerhaps it is for Panama. Recall that according to a recent investigation by Bloomberg, „The World’s Favorite New Tax Haven Is the United States“ … and specifically several US states such as Nevada, Wyoming and South Dakota. (see: The World’s Favorite New Tax Haven Is the United States – Moving money out of the usual offshore secrecy havens and into the U.S. is a brisk new business; URL: http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-01-27/the-world-sfavorite-new-tax-haven-is-the-united-states After years of lambasting other countries for helping rich Americans hide their money offshore, the U.S. is emerging as a leading tax and secrecy haven for rich foreigners. By resisting new global disclosure standards, the U.S. is creating a hot new market, becoming the go-to place to stash foreign wealth. Everyone from London lawyers to Swiss trust companies is getting in on the act, helping the world’s rich move accounts from places like the Bahamas and the British Virgin Islands to Nevada, Wyoming, and South Dakota. “How ironic—no, how perverse—that the USA, which has been so sanctimonious in its condemnation of Swiss banks, has become the banking secrecy jurisdiction du jour,” wrote Peter A. Cotorceanu, a lawyer at Anaford AG, a Zurich law firm, in a recent legal journal. “That ‘giant sucking sound’ you hear? It is the sound of money rushing to the USA.” That money is rushing for one simple reason: dirty foreign – and local – money is welcome in the U.S., no questions asked, to be shielded by the most impenetrable tax secrecy available anywhere on the planet. One may even say that nowadays, US-based tax havens are the new Switzerland, or Bahamas or, for that matter, Panama. Indeed, for most Americans, offshore tax haven are now meaningless with the passage of the FATCA law, which makes the parking of dirty US money abroad practically impossible. So where does that money go instead – it stays in the US: Others are also jumping in: Geneva-based Cisa Trust Co. SA, which advises wealthy Latin Americans, is applying to open in Pierre, S.D., to “serve the needs of our foreign clients,” said John J. Ryan Jr., Cisa’s president. Trident Trust Co., one of the world’s biggest providers of offshore trusts, 11 moved dozens of accounts out of Switzerland, Grand Cayman, and other locales and into Sioux Falls, S.D., in December, ahead of a Jan. 1 disclosure deadline. “Cayman was slammed in December, closing things that people were withdrawing,” said Alice Rokahr, the president of Trident in South Dakota, one of several states promoting low taxes and confidentiality in their trust laws. “I was surprised at how many were coming across that were formerly Swiss bank accounts, but they want out of Switzerland.” And, to top it off, there is one specific firm which is spearheading the conversion of the U.S. into Panama: Rothschild. Rothschild, the centuries-old European financial institution, has opened a trust company in Reno, Nev., a few blocks from the Harrah’s and Eldorado casinos. It is now moving the fortunes of wealthy foreign clients out of offshore havens such as Bermuda, subject to the new international disclosure requirements, and into Rothschild-run trusts in Nevada, which are exempt. * * * For financial advisers, the current state of play is simply a good business opportunity. In a draft of his San Francisco presentation,

Elke Schenk: Der Künstler – der Präsident und das große Geld Der erste Politiker, den die Journalisten der Süddeutschen Zeitung mit Steuerhinterziehung, Geldwäsche und geheim gehaltenen Vermögen in Verbindung brachten, ist – wenig überraschend – der russische Präsident Putin. Unter dem Titel „Putins beste Freunde“ behauptet die SZ „Schon seit Jahren wird spekuliert, dass Putin über ein geheimes Vermögen verfügen könnte. Doch noch nie führte die Spur des Geldes so nah an Putin heran wie durch die Panama Papers.“ Bindeglied zwischen Putin und dem versteckten großen Geld in der panamaischen Steueroase ist laut Süddeutscher Zeitung der Cellist Sergej Roldugin. Im Folgenden seien einige exemplarische Auszüge aus der ‚Recherche‘ und ‚Beweisführung‘ der SZ-Journalisten, die als „spektakulärste“ Entdeckung der Mossack-Fonseca-Daten bezeichnet werden, angeführt. Hervorhebungen von Elke Schenk: Süddeutsche Zeitung, 04.04.2016 Putins beste Freunde Von Petra Blum, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56eff9f22f17ab0f205e636a/ […] Der rätselhafte Cellist – kein Oligarch, kein Politiker – steht im Zentrum einer atemberaubenden Geschichte, die in den internen Unterlagen des Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca, den Panama Papers, versteckt liegt. Sie legen nahe, dass ein großes Vermögen in ein Netz von geheimen Offshore-Firmen geflossen ist, und, dass Millionen aus diesem Topf nicht nur an Wladimir Putins engsten Zirkel gingen, sondern offenbar auch dessen Familie davon profitierte. So spricht viel dafür, dass mit einem Teil dieses Geldes die Immobilie finanziert worden ist, in der im Februar 2013 die pompöse Hochzeit von Putins zweiter Tochter Katerina stattgefunden haben soll. […] Im Januar dieses Jahres hat Adam Szubin, im US-Finanzminsterium für Terrorismus und Finanzermittlungen zuständig, Putin in einem Interview mit der BBC als „korrupt“ bezeichnet. Tatsächlich ging schon Putins politischer Aufstieg einher mit ähnlichen Vorwürfen. […] Gegen mehrere Mitarbeiter einer Immobilienfirma wiederum, in deren Beirat Putin bis 2000 saß, wurde später von deutschen und Liechtensteiner Behörden ermittelt. Wie der Spiegel 2003 berichtete, sollen nach Einschätzung der deutschen Fahnder Gewinne aus Schutzgelderpressung, Menschenhandel und Autoschiebereien über ausländische Konten, Stiftungen sowie Briefkastenfirmen geschleust worden sein. Als das ganze Ausmaß aufflog, war Putin schon Präsident. […] Der Moskauer Wirtschaftswissenschaftler Wladislaw Inosemzew sagt, Russland sei zu einem neofeudalistischen System geworden: Ganz oben stehe Putin, darunter seine Freunde, die seit Beginn seiner langen Regentschaft Reichtümer anhäuften, zu Lasten des Staates. Und unten das Volk. Die US-Politikwissenschaftlerin Karen Dawisha nannte ihr 2014 erschienenes Buch zum Thema, eine detailreiche Studie, „Putins Kleptokratie“. Das US-Außenministerium sprach intern gar von einem „Mafia-Staat“, wie aus Botschaftsdepeschen hervorgeht […] In den Dokumenten finden sich die Briefkastenfirmen von vielen Männern, die mit Putin in die russische Machtelite aufgestiegen sind. Der Milliardär Gennadij Timtschenko etwa, der parallel zu Putins Karriere zu einem der weltweit größten Rohstoffhändler wurde und der den Judoclub Yawara-Newa finanziert, dessen Ehrenpräsident Putin ist. […] Die Gerüchte über Putins persönlichen Reichtum kursieren, seit er in Sankt Petersburg in die Politik ging. […] Journalisten, Historiker und Ökonomen, die sich mit der Frage nach Putins Vermögen intensiver befassen, glauben indes, dass der Präsident den Kreml dereinst als vielfacher Milliardär verlassen wird. Die Schätzungen erscheinen absurd hoch: Sind es 40 Milliarden Dollar, 70 Milliarden oder gar 200 Milliarden? Diese höchste Zahl stammt von Bill Browder. Der Amerikaner war Manager von Hermitage Capital Management, einem Fonds, der einst als größter ausländischer Investor in Russland galt. […] 2014 schrieb er ein Buch über sein Verhältnis zu Putin und behauptete, der Präsident sei der reichste Mann der Welt. […] Die Vermutungen, wie Putins angeblicher Reichtum sich zusammensetzen könnte, ähneln sich: Meist heißt es, er soll über Mittelsmänner Anteile an wichtigen russischen Firmen besitzen und von Oligarchen und Staatsbanken regelmäßig schwarze Kassen befüllen lassen. […] Unter russischen Journalisten ist bekannt, dass man sich Ärger einhandeln kann, wenn man über Putins Geld schreibt. Es drohen unangenehme Steuerprüfungen, Einbrüche und Ähnliches. Der Guardian-Journalist Luke Harding, der auch an dieser Geschichte mitrecherchiert hat, führt seine Ausweisung aus Russland im Jahr 2011 auf Recherchen in diesem Bereich zurück. Sollte Putin tatsächlich einen derart sagenhaften Reichtum angehäuft haben, wird daran kaum sein Namensschild angebracht sein. Offiziell dürften die Gelder Leuten gehören, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, unauffälligen Mittelsmännern, denen er uneingeschränkt vertraut. Sergej Roldugin wäre so ein Mann. Dieses Muster ist Finanzexperten und Fahndern bei hochrangigen Politikern schon lang bekannt. Auch in den Panama Papers taucht der Name Putin im Zusammenhang mit den genannten Firmen nicht auf. […] Putin vertraut Roldugin offenbar sehr – so sehr, dass er hinter dessen unauffälliger Künstlerbiografie sogar ein mögliches Vermögen verstecken würde? […] Putin-kritische Journalisten und Analysten glauben, dass sich der Präsident regelmäßig Anteile von Russlands wichtigsten Firmen zuweisen lasse. So behauptete der umstrittene Politikwissenschaftler Stanislaw Belkowskij 2007, dass Putin 37 Prozent der Öl- und Gasfirma Surgutneftegaz kontrolliere, dazu 4,5 Prozent an Gazprom halte. Näher verifizieren ließ sich bisher nichts. […] Mit Ausnahme höchstens der Raytar Limited wurden alle Firmen des Roldugin-Netzwerks ausweislich der Panama Papers von Mitarbeitern der Sankt Petersburger Bank Rossija gesteuert. Sie gilt unter US-Experten als „Putins Bank“, als Bank seines engsten Zirkels. […] So liegt die Macht über das gesamte Roldugin-Netzwerk bei der Bank Rossija. Die wahren Entscheidungen aber fallen vermutlich an anderer Stelle. Möglicherweise sogar im Kreml? […] Fazit: Die Methoden, mit denen die SZ arbeitet, sind • spekulative und relativierende Formulierungen, (stattgefunden haben soll, offenbar – 13 Mal -, spricht viel dafür, glauben, vermutlich, angeblich, Schätzungen), • Passivkonstruktionen (es heißt, es wurde berichtet, so hört man, so wird erzählt) • suggestive rhetorische Fragen • Unterstellungen, Gerüchte, Vermutungen, Hören-Sagen • Anschuldigungen aus der Kategorie „Kontaktschuld“ • Behauptete Vorwürfe gegen Putin von Seiten namenloser Quellen (manche AntiKorruptionsaktivisten, Geldwäsche-Experten, die sich vertraulich äußerten) oder verschiedener, v. a. US-naher Personen und Funktionsträger, als seien diese per se glaubwürdige Quellen; • aber keine Auszüge aus den geleakten Dokumenten, die Putin ein juristisches oder moralisches Vergehen nachweisen könnten Rothschild’s Penney wrote that the U.S. “is effectively the biggest tax haven in the world.” The U.S., he added in language later excised from his prepared remarks, lacks “the resources to enforce foreign tax laws and has little appetite to do so.” (…

 

 

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Autor: demokratischewerkstatt

Ich mache bisher diese Seite allein, suche aber Partner, die ähnlich denken, die Zusammenarbeit. Ich möchte anregen aktiv zu werden und zur Belebung der Demokratie beizutragen, um Lösungen für die ungeheuren und hochgefährlichen Herausforderungen zu finden. Altes Denken reicht dazu nicht, aber wir können viel von ihm lernen, um die Möglichkeiten für neue Wege zu erkennen und zu öffnen. Ich setzt da auf die Methode der "Zukunftswerkstätten" von Robert Jungk, die er entwickelt hat, um mehr demokratische Mitwirkung zu erreichen. In Wanfried möchte ich so eine Zukunftswerkstatt mit Gleichgesinnten von überall schaffen und dann gemeinsam anregen, in mehr Städten und Regionen dies zu tun, zur Innenpolitik, Gesellschaftspolitik, zur Außenpolitik und Weltpolitik, denn letztlich spielen all die ineinander und sind nicht aus sich allein zu verstehen. Meldet Euch, wenn ihr es mit mir versuchen wollt, gemeinsam etwas voranzubringen. Tel: 05655-924981, Demokratische Werkstatt Wanfried (DWW)

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