„Mein Kampf“ Hitlers Anleitung zur Welteroberung durch die „Arier“. Am Ende wollte er die Vernichtung des deutschen Volkes: ”Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein. Es ist nicht notwendig, auf die Grundlagen, die das deutsche Volk zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil, ist es besser, selbst diese Dinge zu zerstören. Denn das Volk hat sich als das schwächere erwiesen, und dem stärkeren Ostvolk gehört ausschließlich die Zukunft. Was nach diesem Kampf übrig bleibt, sind ohnehin nur die Minderwertigen, denn die Guten sind gefallen.” Zum Glück für die Deutschen erwies sich nach dem Krieg, dass die anderen Völker nicht so primitiv wie Hitler dachten und die Deutschen aus Rache vernichteten! Die Anti-Hitler-Koalition hatte ihren Soldaten versprochen, eine Welt aufzubauen mit Frieden ohne Furcht und Not und Selbstbestimmung aller Völker. Und nach dem Krieg war das im Bewusstsein der Völker und drängten sie zu ihrer Verwirklichung: Die UNO-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte drücken das noch aus. Mit ihnen sollte ein Wiederaufflammen des Nationalismus für immer verhindert werden. Aber: Wenn man Ideologien wie die von Hitler schlagen will, muss man sie ernst nehmen: Er war überzeugt, dass es in der Menschheit wie im Tierreich zugeht: Die Stärkeren besiegen die Schwächeren und beherrschen sie dann für ihre Interessen! Solche Töne habe ich auch schon in Bundestagsdebatten gehört, die damit die Aufrüstung begründeten. Die Menschheit werde in diesem ewigen Kampf sein, und entweder man gehöre zu den Siegern oder zu den Besiegten! Die Idee der späteren UNO-Gründung, dass die Völker für gemeinsame Ziele zusammenarbeiten können und sollten, hält er für irrig und nur dazu da, die Nation in ihrem Überlebenskampf zu schwächen. In „Mein Kampf“ offenbarte er all das. Was er an der Macht später zielstrebig umsetzte, hat er dort als Plan schon geschrieben: Die militärische Eroberungen anderer Länder und ihre Ausbeutung für das ethnisch gesäuberte „deutsche Volk“, die Ausrottung Andersgläubiger und politisch Andersdenkender! Hitlers Ideen entgegengesetzt war der Apell der Internationalen Arbeiterassoziation: Die arbeitenden Menschen brauchen den internationalen Zusammenschluss, um sich gemeinsam zu wehren gegen den Zwang in den Kriegen der Herrschenden für deren Interessen ihr Leben und ihr Wohlergehen zu verlieren. Gutes Leben für die Arbeitenden sieht die IAA nur durch die gleichberechtigte internationale Zusammenarbeit für möglich. Diese Idee vertrat auch Kant, der allein im Bund der Völker, dem Aufbau einer internationalen Friedensordnung, in der Konflikte nur noch friedlich gelöst werden dürfen, die Chance sah, den Krieg von der Welt zu verbannen und das Leid, das er hervorruft. Einer Friedensordnung mit Menschenrechten für alle, weltweit. In der alle spüren, wenn die Menschenrechte anderer verletzt werden und sich gemeinsam dagegen wenden. Die UNO-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sind als Antwort auf Hitlers Ideen noch in diesem Geist geschrieben! Die Herrschenden mussten sie – von den Völkern gedrängt – verabschieden. Sie hatten die Völker gegen die Welteroberungspläne Deutschlands mit dem Versprechen mobilisiert eine Friedensordnung aufzubauen, die den Krieg verbannt. Alle sollten in dieser neuen Ordnung ohne Furcht und Not leben können und gleichberechtigt selbstbestimmt leben können. Aber auch die heutige Wirklichkeit sieht heute immer noch – etwa gerade im Nahen Osten oder in Libyen – so aus, dass Länder und Menschen, die militärisch schwach sind, von denen erobert und ausgebeutet werden, die stärker sind. Fundamentalisten und Nationalisten ziehen daraus den Schluss, ihre Interessen nur mit Gewalt durchsetzen zu können gegen die Übermächtigen! Diese Ideen können heute deshalb wieder viele Menschen erreichen, weil die Bewegung, die auf weltweite gleichberechtigte Kooperation für die Rechte für alle – unabhängig ob sie stark oder schwach sind – immer noch schwach ist und die Politik dieser Welt nicht bestimmen. Der Aufstieg der NSDAP sollte uns mahnen, endlich die Politik im Sinne der UNO-Charta und der Menschenrechtserklärung zu gestalten: Nicht der Stärkere hat recht, sondern Recht gilt für alle gleich! Nur dadurch können wir Extremisten (vor allem auch in den westlichen Regierungen) den Boden zu entziehen.

Spurensuche
in Hitlers Buch «Mein Kampf»

Anleitung zur Welteroberung

Anfang Jahr erscheint die erste kommentierte Edition von Hitlers «Mein Kampf». Das Buch zeigt, dass der Autor geradezu fanatisch von einer welthistorischen Mission getrieben war.

Hitler in der Gefängniszelle in Landsberg in Oberbayern, wo er einen Teil von «Mein Kampf» verfasste. (Bild: Süddeutsche Zeitung)

1935 erschien in der Basler «National-Zeitung» eine Serie von zehn Artikeln, in denen der Autor Tete Harens Tetens die Welteroberungspläne Hitlers detailliert aus «Mein Kampf» ableitete. Was Tetens allerdings verwunderte, war, dass man in der Bevölkerung hinter Hitlers Vorgehen nicht den grossen Plan erkannte, den er in seinem Bekenntnisbuch doch unmissverständlich offenbart hatte. Tetens fand den «roten Faden», der Hitlers aussenpolitische Schritte verband. Doch damit gehörte er zu einer kleinen Minderheit – der Minderheit derer, die «Mein Kampf» nicht nur gelesen, sondern auch ernst genommen und in seiner Brisanz verstanden hatten.

Noch immer ist es keineswegs selbstverständlich, von Hitlers 800 Seiten starkem, den Leser mit Hassorgien und Stilblüten quälendem Werk eine Lektüre zu erwarten, die zu Erkenntnisgewinn führt. Wer sich aber auf die Lektüre einlässt, wer bereit ist, Hitlers Gedanken erst einmal mitzudenken, statt sie sofort zu verurteilen, der bekommt einen ganz neuen Zugang zu Hitler. Er sieht auf einmal, dass hier ein Mensch spricht, der von dem fanatischen Glauben an eine welthistorische Mission erfüllt ist. Er kann minuziös mitvollziehen, wie sich Hitlers (Fehl-)Wahrnehmungen zu einer Weltanschauung verdichten.

Keine prinzipiellen Abstriche

Und er versteht, dass Hitlers gesamtes, äusserst systematisches Vorgehen letztlich nur dazu diente, seine Weltanschauung in die Tat umzusetzen. Hier, in «Mein Kampf», findet sich der grosse Zusammenhang: der Zusammenhang der Weltanschauung in sich, der Zusammenhang zwischen Innen- und Aussenpolitik, der Zusammenhang zwischen Weltanschauung und Programm. Wer sich das Buch durch inneren Nachvollzug erarbeitet hat, kann nicht mehr so schnell zu dem verbreiteten Urteil gelangen, Hitler sei ein prinzipienloser Opportunist gewesen und habe planlos auf die jeweils aktuelle Lage reagiert. Hitler schreibt in «Mein Kampf» explizit, dass derjenige, der Grosses erreichen will, im Nachgeordneten flexibel sein muss, im Prinzipiellen jedoch niemals Abstriche machen darf. Es gelte immer, Mittel und Zweck genau zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund sollten auch seine Taten gelesen werden. Hitler hat immer dort nachgegeben, sich dort an die Umstände angepasst, wo es ihm ratsam erschien, um sein eigentliches Ziel verfolgen zu können. Dies eigentliche Ziel öffentlich zu bekennen, hielt er für nicht opportun, weil er sonst möglicherweise die kleinen Geister verschreckt hätte, denen das Ziel zu gross hätte erscheinen können. Dass Hitler es in seinem Buch aber dennoch offenbarte, ist in doppelter Hinsicht kurios: Der Autor schreibt über das, was er verschweigen will, und die potenziellen Leser nehmen es nicht zur Kenntnis, obwohl sie es hätten wissen können.

Doch was ist Hitlers eigentliches Ziel, was ist seine grosse Idee, die er gegen seine Zeit mit aller Gewalt durchzusetzen versucht? Um Hitlers zentralen Antrieb zu verstehen, muss zunächst seine Gegenwartsdiagnose zur Sprache kommen. Hitler sieht sich – Mitte der zwanziger Jahre – inmitten einer untergehenden Welt. Das Habsburgerreich ist zerfallen, zerrissen von Nationalitätenkämpfen. Jene Kultur, die in seinen Augen die zu Recht bestimmende und auch die eigentlich schöpferische war, die der Deutsch-Österreicher, wird zwischen zwei Mühlsteinen zerrieben: Sie wird in nationaler Hinsicht bedrängt, vor allem von den slawischen Nationen, und sie steht in sozialer Hinsicht vor der Zerreissprobe, aufgrund der sozialen Verwerfungen, die der Kapitalismus hervorgebracht hat.

Jüdische Verschwörung

Nun verknüpfen sich aber, wie Hitler glaubt, die beiden Fragen unseligerweise auch noch: Die marxistische Sozialdemokratie hetzt die sozial Deklassierten gegen die eigene Nation auf, die dadurch noch eine weitere Schwächung erfährt. Hitler wird daraus die Konsequenz ziehen: Der Nationalsozialismus betrieb eine systematische Sozialpolitik, um die Massen wieder an die Nation zu binden.

So scheint sich also alles verschworen zu haben, jene Nation zu schwächen, der die grössten Kulturleistungen zu verdanken sind. Doch wer hat daran ein Interesse? Hitler meint, die Ursache jener grossangelegten Verschwörung gefunden zu haben, als er «entdeckt», dass in Bolschewismus, Sozialdemokratie usw. die Juden das Führungspersonal stellen. Der Marxismus, der zum Sprung auf die Weltherrschaft ansetzt, ist also ein jüdisches Projekt. Und das, so Hitler, liegt auch in der Logik der jüdischen Existenz. Die Juden sind materialistisch und feige, egoistisch und unschöpferisch. Sie können keinen Territorialstaat begründen, schleichen sich parasitär in andere Nationen ein und zerstören sie von innen heraus. Mit ihrem Geld bringen sie die anderen in ihre Abhängigkeit, mit ihrem zersetzenden Geist erzeugen sie Ideologien, die es ihnen ermöglichen, die anderen Völker kampflos zu besiegen: Der Liberalismus, der Pazifismus, der Marxismus – all diese Ideologien lähmen durch die Verheissung einer friedvollen Zukunft den Kampfeswillen, was dann die kampflose Machtübernahme des Judentums ermöglicht.

Überleben durch Kampf

Warum ist für Hitler – siehe den Titel seines Buches – der Kampf aber so unabdingbar für den Menschen? Der Kampf ist das Prinzip der Natur, zu der der Mensch gehört, und mittels des Kampfes sichert die Natur den Fortbestand und die Höherentwicklung des gesamten Systems. Durch Kampf entsteht Ordnung, die Voraussetzung für das Überleben. Der Kampf bewirkt aber auch Fortschritt, weil er die Kämpfenden stärkt und die Unterlegenen aussortiert.

Eine Utopie wie die marxistische, die das Ende aller Kämpfe und ein anstrengungsloses Leben verheisst, muss für Hitler das Programm des Niedergangs, ja des Untergangs des Menschen bedeuten. Im Grunde geisselt Hitler in allem, was er für jüdisch hält, den Modernisierungsprozess: Demokratie und Sozialismus als Phänomene der Gleichmacherei und der Entwertung der Persönlichkeit; eine kapitalistische Ökonomie, die alles zum Gegenstand des Schachers macht und keine nationale Bindung mehr kennt; eine hedonistische Weltergebenheit, die kein hohes Ideal, keinen Antrieb zum Selbstopfer mehr zulässt. Gegen all das tritt Hitler an – mit einer Weltanschauung, die an die Stelle der Gleichheit die Ungleichheit, an die Stelle des Materialismus den Idealismus, an die Stelle des ewigen Friedens den ewigen Kampf setzt. Den Nationalsozialismus verstand er als die entscheidende Gegenbewegung zum Marxismus, den aufzuhalten er als seine weltgeschichtliche Mission betrachtete.

Dem sollten Innen- und Aussenpolitik dienen. Der innenpolitische Fahrplan sah eine stufenweise erfolgende innere Homogenisierung des deutschen Volkes vor, um es zu jener Kampfes- und Willenseinheit zusammenzuschmieden, die den Endkampf aufzunehmen in der Lage ist. Dazu gehörten die weltanschauliche Schulung, die politische und gesellschaftliche Gleichschaltung und die rassische Reinigung. Der aussenpolitische Fahrplan sollte über die Wiederbewaffnung, den Abschluss von Bündnissen und den Sieg über den «Erbfeind» Frankreich bis zur Eroberung von Lebensraum im Osten, speziell in Russland, führen. Wenn man die Systematik des Plans und die darauffolgende Systematik des Vorgehens wahrnimmt, verschlägt es einem noch heute den Atem.

Unheil beginnt im Denken

Warum aber der Judenmord? Warum kämpfte Hitler gegen die Juden nicht wie gegen die anderen Völker? Die Antwort steht nicht direkt in «Mein Kampf», lässt sich aber erschliessen. Hitler glaubte, es sei den Juden wesenseigen, so zu denken wie in den von ihm gehassten Ideologien vorgeführt. Sie müssten den Kampf ächten, den Kampfwilligen demoralisieren, weil sie herrschen, aber nicht kämpfen wollten. Er wollte vor allem ihr Denken ausrotten, weil er es als verderblich für die Menschheit ansah. Wie aber kann man ein Denken aus der Welt schaffen? Der Glaube, dies durch die Ermordung der Menschen zu erreichen, die man für die Träger des Denkens hält, ist sicher die furchtbarste Variante des Kampfes gegen Gedanken.

Hitler hat aus seinen Gedanken Taten werden lassen. Es stimmt also, dass das Unheil im Denken beginnt. Es stimmt aber nicht, dass Letzteres sich durch das Töten von Menschen beseitigen lässt.

Barbara Zehnpfennig lehrt politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau.

http://www.nzz.ch/international/deutschland-und-oesterreich/anleitung-zur-welteroberung-1.18665484


Hitler, am 19. März 1945 erklärte er Albert Speer:

„Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein. Es ist nicht notwendig, auf die Grundlagen, die das deutsche Volk zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Im Gegenteil, ist es besser, selbst diese Dinge zu zerstören. Denn das Volk hat sich als das schwächere erwiesen, und dem stärkeren Ostvolk gehört ausschließlich die Zukunft. Was nach diesem Kampf übrig bleibt, sind ohnehin nur die Minderwertigen, denn die Guten sind gefallen.“

http://www.dieterwunderlich.de/Haffner_Hitler.htm

 

Il Manifesto Global: Aus dem Verständnis als Weltbürger: Was tun in einer ungerechten, in Arm und Reich gespaltenen Welt? Die italienische Zeitung trägt bei zu der nötigen globalen Debatte! Sie will vor allem das zur Sprache bringen, was in vielen Medien nicht erwähnt wird!

Berichte aus Italien von Il Manifesto: Mit ihnen will die Zeitung Teil einer Debatte darüber sein, was wir als Bürger dieser Einen Welt in weltbürgerlicher Verantwortung tun können, einer Welt, die von Ungerechtigkeit und Ungleichheit geprägt ist.
http://ilmanifesto.global/

Three days before Christmas, in 2000, reporters at the Italian daily newspaper il manifesto assembled in the newsroom of their Rome headquarters for the usual editorial staff meeting. At the same time, a strange man approached the front door with a package decorated in holiday gift wrap and set it on the floor. The man was Andrea Insabato, a right-wing hardliner, and the gift was a bomb.

But he set it incorrectly, and it erupted before he could dash away. “There was a huge explosion,” said Riccardo Barenghi, editor of the paper at the time. “The front door had been blown in, and on the landing there was an injured man in a pool of blood.” All the journalists, gathered inside for their meeting, were unharmed.

Il manifesto is the kind of newspaper that makes stupid people want to blow it up.

20001223-bomba

It was founded in 1969 on the idea that truth and freethinking are more important than everything else, including profit.

The paper pays for its editorial idealism in the form of lost advertising. But it keeps costs low by paying everyone the same low salary: There are no owners (it’s a cooperative), and the editor and managers are elected every four years by the employees. And still the paper earned more than €6 million in 2014 and maintains a newsroom of 45 staffers in Rome and 10 correspondents abroad, filing dispatches from Beijing to Jerusalem to Los Angeles.

Until recently, il manifesto was only in Italian. But that changed on Oct. 10 with the publication of a report about Tunisia’s alleged violations of refugee conventions. The nation, it seems, is capturing asylum seekers, driving them into the desert and abandoning them. But the article — as il manifesto stories do — goes a step further, connecting dots to European pre-border policies that implicate not just a handful of Tunisian bureaucrats, but all of us.

In a world connected and ruled by trade and the politics of power, no one is innocent. And it’s here, in these uncertain shades of moral exploration, that il manifesto is most comfortable.

This year, the editors decided it was time to share this exploration with people who don’t speak Italian.

Now the paper is embarking on a new, English-language beginning with il manifesto global.

Global is currently published online for free at ilmanifesto.global and on Medium, featuring translations of il manifesto reportage and news analyses from around the world.

This is just a soft launch. The exciting stuff begins in January.

In 2016, global will launch new digital platforms, including a new standalone website, apps for iOS, and a Web App for smartphones, tablets and desktops. It will also include original reporting and cross publishing with select publishers and news magazines from all over the world. We’ll publish around the clock on the web and release curated weekly editions for apps, introducing memberships, subscriptions and single-edition sales with digital-savvy pricing and flexible models. In this way, it will be similar to the Italian website, but less expensive.

One difference will be the presence of sponsorships (Are you interested? Write to bartocci@ilmanifesto.info.) and some advertising to sustain the publication, but we will continue to respect our readers and our high-quality journalism by keeping the experience uncluttered.

norma-rangeri-2014-512x355

Global wants to be part of a conversation about what it means to be a world citizen in a system riven with injustice and inequality. It asks cutting questions and challenges prevailing dogmas, but it is also a tool for you, our readers; when you engage with il manifesto and its perspective, you’re led to confront your own conscience. You ask yourself: What do I really know? What do I stand for? What could we do, together, to change?

As the current editor, Norma Rangeri, wrote: “The shape of our paper, its character as an independent publication answering to no master, and our cooperative of journalists and technicians, have always been a happy anomaly, a heresy, flesh-and-blood evidence that the market is not an absolute monarch, and that we are not bound by its laws.”

Is il manifesto communist?

After the Italian Resistance and the fall of fascism in 1945, Italians formed a robust communist party that held popular sway in the country through the 1980s. But during the worldwide cultural revolution of the late ‘60s, the far left began to splinter.

Il manifesto was founded in 1969 as a monthly review by a group of members of the Italian Communist Party and leaders of the Italian “1968 movement” who opposed the U.S.S.R’s invasion of Czechoslovakia the year prior and were critical of Soviet communism generally. This angered party officials, and at the end of 1969 the founders were cast out of the communist party.

On April 28, 1971, il manifesto became a daily newspaper and has outlasted both the Italian Communist Party and the Soviet Union.

Publishing without interruption for more than 40 years.

de-luca-l_pintor1

Il manifesto has for decades been unaffiliated with any party or political doctrine, though such affiliations are common in Italy. However, it has kept the heading “quotidiano comunista” on its masthead as an acknowledgment of its historical and cultural heritage.

Maybe it’s not communist, but the reporting has a leftist bias, right?

Every story told or untold is biased. We have an identity, and our reporters have points of view, but these are declared and well-known.

We believe the more dubious journalism is the kind that feigns objectivity while concealing bias.

You will never find orthodoxy here. And that’s partly why il manifesto is still publishing every single day after 44 years, surviving mostly on subscriptions and donations.

redazione-manifesto-85-ciuffreda1

It’s because we’re different from what most readers think a leftist newspaper is. That is, we’re just regular people with eyes and ears, and we’re not always angry. We’re citizens of the world just like you. We live in the free market, where capitalism dominates everything. Are you satisfied? Is it OK? Maybe some things are OK, but what are you doing to fix what isn’t? Do you wait and see, or do you want to take action?

Il manifesto’s reporting and analysis is there to help our community of readers through this process of understanding the world and reacting to it.

We oppose the plutocracy of old and new oligarchies, imperialism in all its forms and environmental irresponsibility.

We are against dogmas, but we are resolutely for peace, social solidarity and economic justice. We advocate inalienable human, civil and cultural rights in an age of globalization that too often runs roughshod over democracy.

What does it mean that you’re a cooperative?

Il manifesto employees own and manage the publication. They directly elect the editor-in-chief and the administrators, approve the budget each year and decide on internal rules as necessary. Everyone earns roughly the same salary, and after four years the editor may return to the ranks of the beat reporters if he or she loses support. All employees are automatically stakeholders while working for il manifesto, but the cooperative is also a nonprofit; no one receives any dividends.

So how do you make money?

With great difficulty. The financial meltdown of 2008 hit every newspaper in the world, and il manifesto was no exception. By 2012, the paper filed for bankruptcy and liquidated much of its holdings. Although it never ceased publication, it did lose ownership of its logo, and a fundraising campaign is underway to buy back il manifesto from the liquidators.

But il manifesto came back stronger. It spends less than it earns. It launched a total redesign, a new website and apps for iOS and Android.

And now we’re the first Italian newspaper to launch an English-language global edition.

manifesto-1-12-11-pastore-tedesco

We also strive for financial transparency, and every year, we publish our earnings and expenditures here (it’s in Italian for now).

What is the future for il manifesto global?

On a broader scale and for a larger audience, il manifesto global will dive deeply into stories that too often are left untold. Our journalists specifically look for stories that aren’t all over the headlines but are nonetheless important, or they expose deeper meaning behind the big news of the day.

nuova-app-il-manifesto

Il manifesto covers daily all the main international and domestic stories.

Since the beginning  it has had a tradition of excellent international news coverage and culture analysis and reviews.

Currently, we are reporting deeply on the refugee crisis, the conflict in Syria, the new Intifada in Israel/Palestine, Latin America and the issues of austerity in the eurozone.

tsipras-004

In the past we’ve covered the wars in Iraq. In 1991, for example, the only Western journalists reporting from Baghdad were Peter Arnett of CNN and Stefano Chiarini of il manifesto. The paper has gone to such lengths for the unfiltered story that in 2005 our reporter, Giuliana Sgrena, was kidnapped by insurgents, rescued by the Italian intelligence agency and then shot at on the way home by U.S. soldiers. (Nicola Calipari, a top Italian intelligence officer was killed; Sgrena was injured.)

This fearless reporting is now being translated into English daily, and regular original stories are on the way.

Most importantly, il manifesto global is here for you, the readers, to make a new name for respectable journalism, beholden to no one but you, without limits on our speech or business model and technological innovation, with no paper legacy to defend and only our collective, global future to be written.

red-glove

PS. If you want to know more about il manifesto you can also read ourWikipedia entry (we’ve never edited it, so read it at your own risk) and this small presentation on our main website.

About